29.06.2017 - 15:10 Uhr
Oberpfalz

Besuch aus der Partnerstadt Trikala Griechen fliegen auf Amberg

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass eine Amberger Abordnung um OB Michael Cerny im griechischen Trikala zu Gast war, um den dortigen Amberger Platz mit gestifteten Spielgeräten einzuweihen. Nun stand der Gegenbesuch an.

Die Besuchergruppe aus Trikala machte auch im Luftmuseum Station. Vor allem der Fliegende Teppich beeindruckte die Griechen. Bild: Luftmuseum
von Thomas Kosarew Kontakt Profil

Amberg. Mit Bürgermeisterin Brigitte Netta und einigen Stadträten empfing Cerny laut einer Pressemitteilung aus dem Rathaus seinen Amtskollegen Dimitris Papastergiou sowie neun Kollegen der griechischen Stadtverwaltung. "Wir haben uns sehr auf das Wiedersehen gefreut", betonten alle übereinstimmend laut dem Schreiben. Über die Jahre sei eine Freundschaft entstanden, an der beide Seiten festhalten wollen.

Das große Thema des dreitägigen Besuchs war der Sport. Norbert Fischer, Vorsitzender des Stadtverbandes Sport, hatte gerne die Rolle des Stadtführers übernommen und zeigte der griechischen Delegation, was Amberg in diesem Bereich zu bieten hat. Eine Führung durch das Kurfürstenbad, ein Vergnügen im Kneippbecken sowie ein Spaziergang durch das ehemalige Landesgartenschaugelände und die angrenzenden Sportstätten beeindruckten die griechischen Gäste, heißt es in dem Schreiben. Stadtrat und Sportlehrer Georgios Loules präsentierte als Antwort die vielfältigen Sportarten und -angebote, die in Trikala ausgeübt werden können. "Hier gibt es viele Anknüpfungspunkte", stellten beide Oberbürgermeister fest. Eine gemeinsames Veranstaltung oder ein sportlicher Austausch wären für sie daher denkbar und wünschenswert.

Aber auch in anderen Bereichen solle man voneinander profitieren. So gilt Trikala seit einigen Jahren als elektronische Stadt. Es wurde unter anderem der erste fahrerlose Bus Griechenlands installiert. Nun setze man vermehrt darauf, viele Abläufe in der Stadt elektronisch zu verknüpfen, technische Ressourcen zu nutzen und so zum Beispiel schneller auf Anliegen der Bürger reagieren zu können. Ein Thema, das bei Oberbürgermeister Michael Cerny großen Anklang fand. Da neben der Dolmetscherin Eleni Karamboula, die sich bereits seit Jahren um die deutsch-griechische Freundschaft zwischen Amberg und Trikala bemüht, noch keiner der Gäste bislang in Amberg war, erkundeten die griechischen Freunde auch die Vilsstadt. Bürger-skulptur, Stadtführung, Luftmuseum, Plättenfahrt und die Bergkirche standen auf dem Programm.

"Die Städtepartnerschaft zwischen Amberg und Trikala ist etwas Besonderes", resümierte Stadtkämmerer Franz Mertel, der für die Städtepartnerschaften zuständig ist. Das zeige auch die rege Teilnahme am Besuchsprogramm. Neben Stadträten waren auch Vertreter der deutsch-griechischen Freundschaftsvereine Hellas und Philia dabei - alles zusammen ein deutliches Zeichen einer lebendigen Freundschaft.

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