Circus Paul Busch bis Montag in Amberg
Kunststücke im Todesrad

Im wahrsten Sinne des Wortes der Höhepunkt - die spektakuläre Todesrad-Show ist gegen Ende des zweistündigen Programms zu sehen. Bild: tk

Vielleicht lag es am regnerischen Wetter, an der Urlaubszeit oder am Testspiel des 1. FC Nürnberg in Raigering - die Premiere des Circus Paul Busch war am Freitag jedenfalls nur mäßig besucht.

Amberg. (tk) Etwa 150 Besucher in einem 900-Mann-Zelt. Direktor und Conferencier Henry Frank brachte das nicht aus der Fassung: "Das ist normal." Schließlich müsse sich erst noch herumsprechen, dass ein Zirkus in der Stadt ist - und das ist er bis einschließlich Montag.

Wer zur ersten Vorstellung gekommen war, erkannte bekannte Gesichter: Die Zirkus-Familie Frank war als Circus Arena wiederholt in Amberg gewesen. Unter neuem Namen und mit aufgepepptem Programm kehren sie nun auf den Dultplatz zurück. Da gab es mit Ausnahme der atemberaubenden Todesrad-Show nichts zu beklatschen, was nicht auch schon beim "Supertalent" auf RTL zu sehen gewesen wäre. Dieter Bohlen und seine Jury-Kollegen hätten aber vermutlich jeden Programmpunkt direkt in die nächste Runde gelobt. Allen voran den spektakulären Auftritt von Martino Scholl, der sich ohne Absicherung auf Stühlen bis unter die Zirkus-Kuppel wagte.

Mit Ausnahme von Kamelen, Yaks sowie Watussi- und Hochlandrindern verzichten die Franks komplett auf Wildtiere und setzen dafür mehr auf die Attraktion Mensch. Weitere Vorführungen sind am Samstag (16 und 19.30 Uhr), am Sonntag (11 und 15 Uhr) sowie am Montag um 15 Uhr.
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