11.01.2018 - 06:34 Uhr
Oberpfalz

Das OWetter Drohgebärden vom Atlantik!

Über Russland und Skandinavien sammelt sich in den nächsten Tagen wieder deutlich mehr Kälte an, und so hat der Winter im letzten Januardrittel auch bei uns überhaupt einmal wieder die Chance zuzuschlagen. Die mildesten Zeiten dieses Monats scheinen also langsam vorüber zu gehen, und das merken wir schon an diesem Wochenende mit kaltem Hochnebel aus Osten. In der kommenden Woche wird es wesentlich turbulenter, und der brausende Atlantik fletscht die Zähne mit der Gefahr von Stürmen, oder gar Orkanen!

Andy Neumaier
von Andy NeumaierProfil

 
In deren Gefolge kann dann die nördlich und östlich von uns liegende Kaltluft aber angezapft werden, und so besteht für Wintersportler und Liftbetreiber in der Oberpfalz allmählich wieder Hoffnung auf eine Rückkehr der weißen Pracht.

Hochnebel gegen Sonne

Der Freitag kommt überwiegend trüb und grau daher, die Sonnenchancen sind ziemlich gering. Stattdessen sind die Höhen oft in Nebel gehüllt, und gelegentlich fällt eine Mischung aus etwas Regen und Schnee. Die Mengen sind allerdings unerheblich, und nur auf den Höhen am Grenzkamm geht´s kaum noch über 0 Grad, sonst auf 1 bis 4. In der Nacht kann es weiterhin stellenweise etwas Schneeregen oder Schnee geben, und bei Werten nahe 0 Grad droht vereinzelt Glätte.

Am Samstag hält sich viel Grau mit nur wenigen Löchern, außer vereinzeltem Nieseln hier und da bleibt es aber weitgehend trocken. Die Temperaturen ändern sich kaum mit 0 bis 4 Grad. In der Nacht kann es bei 0 bis -3 Grad zwischen den Nebelfeldern dann öfter auch mal aufklaren.

Der Sonntag wird trocken, und durch einen etwas auflebenden Höhenwind steigen im Tagesverlauf die Chancen auf Sonnenschein immer mehr an. Dadurch wird es dann mit 2 bis 6 Grad auch einen Tick milder, in der Nacht zu Montag aber bei klarem Himmel oft frostig.

Orkangefahr und später Schnee

Am Montag hält das ruhige, teils neblige, teils sonnige Wetter noch bei 1 bis 5 Grad. Ab Dienstag dreht die Wetterküche aber auf, dann kommen häufige Regengebiete durchgezogen. Das Ganze wird vor allem am Dienstag und Donnerstag von Sturm begleitet, womöglich treten sogar Orkanböen auf. Es wird nur kurz milder mit 4 bis 8 Grad, bevor die Temperaturen in der zweiten Wochenhälfte allmählich sinken. Dann fällt auch in den Niederungen immer öfter Schnee, und es wird insgesamt wieder winterlicher.

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