11.05.2017 - 11:57 Uhr
Oberpfalz

Das OWetter für die nördliche Oberpfalz vom 12. bis zum 21. Mai 2017 Der Wetterwahnsinn kennt auch in der neuen Woche keine Grenzen!

Als hätte man den Hebel umgelegt: Am Mittwoch noch Bodenfrost bis -8 Grad im Landkreis Tirschenreuth, und jetzt sind Eisheilige und Blümchenalarm bereits wieder vergessen. Die Wetterlage bekommt sogar einen regelrecht frühsommerlichen Charakter.

Andy Neumaier
von Andy NeumaierProfil

Und während der Ansturm von feuchtwarmer Mittelmeerluft bis über das Wochenende noch teils kräftige Schauer und Gewitter liefert, sorgt in der kommenden Woche ein Hoch für Wetterberuhigung. Dann simulieren viele Wettermodelle mittlerweile recht einheitlich sogar Temperaturen von mehr als 25 Grad zur Wochenmitte.
Die nächste nasskalte Klatsche folgt aber wohl leider schnell: Ende der Woche sind auf den Bergen wieder Schneeschauer und leichter Nachtfrost möglich, der Wahnsinn kennt keine Grenzen!

UNWETTERGEFAHR VOR ALLEM AM SAMSTAG!

Am Freitag ziehen vor allem vormittags und mittags dichte Wolken mit Regen und Schauern durch, vereinzelt kann sogar mal ein kurzes Gewitter dabei sein. Ab Mittag schafft es die Sonne wieder besser, und die Temperaturen steigen auf 17 Grad im Steinwald und bis 22 an Vils und Naab. In der feuchtwarmen Luft können sich mit den Sonnenstrahlen zum Spätnachmittag und Abend einzelne Regengüsse und Gewitter entwickeln, dies aber nur noch punktuell. In der Nacht bildet sich bei 11 bis 7 Grad stellenweise Nebel.

Am Samstag herrscht nach örtlichem Frühnebel ein schwüles Gewühle aus Sonne und Wolkenfeldern, die sich ab Mittag bald zu häufigen Regengüssen und Gewittern ausbauen. Je länger zuvor die Sonne scheint, desto heftiger kann es am Nachmittag krachen, punktuell mit Starkregen, Hagel und ordentlichen Blitzschlägen. Die Temperaturen erreichen mit der Sonne dazwischen 18 Grad auf den Grenzhöhen im Landkreis Tirschenreuth, bis 23 zwischen Amberg und Schwandorf. In der Nacht lassen die Schauer nach, bei 11 bis 7 Grad gibt es abermals stellenweise Nebel.

Und täglich grüßt das Murmeltier, auch am Sonntag: Mit etwas Sonne quellen im Tagesverlauf die Wolken wieder auf und es entwickeln sich örtliche, teils kräftige Schauer und Gewitter. Insgesamt ist das Risiko davon getroffen zu werden aber etwas geringer als noch am Samstag. Es bleibt feuchtmild mit 17 Grad an der Grenze zum Fichtelgebirge, bis zu 22 Grad werden es im Vilstal. „Wachswetter“ eben.

Wetterwahnsinn, nächste Runde!

Am Montag und Dienstag ist das Schauerrisiko etwas geringer, die Sonne zeigt sich wieder öfter bei 19 bis 23 Grad. Am Mittwoch wird es sonnig und mit 25 bis 28 Grad fast schon „heiß“, bevor am Donnerstag mit heftigen Gewittern eine schallende „Watsch´n“ folgt. Ab Freitag ist es nasskalt und unbeständig bei nur noch 7 bis 13 Grad, am Samstag sogar örtlichen Graupelschauern und Schnee bis 700m, und in den Nächten droht bei Aufklaren noch einmal Bodenfrost.

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