30.01.2017 - 10:05 Uhr
Oberpfalz

Das OWetter vom Montag, 30.01.2017 Vorsicht: Blitzeis und Schnee in weiten Teilen der Oberpfalz!

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für weite Teile der Oberpfalz vor Glattei aufgrund von gefrierendem Regen oder Sprühregen.

Ab Mittag besteht in weiten Teilen der Oberpfalz die Gefahr von Blitzeis. Symbolbild: dpa
von Andy NeumaierProfil

Es können starke Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr auftreten. Laut DWD sollten Autofahrten - wenn nicht unbedingt notwendig - vermieden werden. Auch Fußgänger müssen vorsichtig sein, wenn sie das Haus verlassen.

Im weiteren Verlauf kommt Niederschlag von Westen auf, der anfangs teils als Schnee, zunehmend aber als Regen fällt. Auf gefrorenem Boden kann der Regen gefrieren und verbreitet zu Glatteis führen.

Ein Klick auf die Karte führt zur Unwetterübersicht des Deutschen Wetterdienstes:

"Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit", bittet der Deutsche Wetterdienst. Weitere Informationen finden Sie unter www.dwd.de

Glätte und Vorhersage für diese Woche von Andy Neumaier

Die Glättegefahren dieser Woche, und wie sich das Tauwetter bei uns allmählich durchfrisst, das hören Sie hier im neuen OWetter von Andy Neumaier:

Viele Unfälle in Unterfranken

Gefährliches Glatteis hat zum Wochenstart den Verkehr auf Bayerns Straßen behindert. Vor allem in Teilen Unterfrankens kämpften Autofahrer am Montagmorgen mit glatten Straßen. Bis zum Vormittag ereigneten sich an die 120 Verkehrsunfälle. Bei mehr als zehn Unfällen gab es Verletzte. Nach dem Eisregen rechnen die Meteorologen mit steigenden Temperaturen. In Niederbayern und der Oberpfalz lief der Verkehr am Morgen unbeeinträchtigt. Auch in Oberfranken blieb es am Montagmorgen zunächst ruhig, wie ein Sprecher des dortigen Polizeipräsidiums sagte.

In den nördlichen Mittelgebirgen sowie im Oberpfälzer Wald und im Bayerischen Wald schneite es am Montag. Der Dauerfrost hielt sich nur noch an der unteren Donau und gebietsweise in den östlichen Mittelgebirgen. Auf höheren Alpengipfeln waren Sturmböen möglich. Allmählich lässt nun der Schneefall nach, an den Alpen und im Land davor stellt sich Tauwetter ein. Bis Mittwochmittag sagt der Deutsche Wetterdienst dort Regen vorher. Die Schneefallgrenze steigt auf 1500 Meter.
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