Das Wochenend-Wetter für die Oberpfalz
Ganz schön was los auf unserem Planeten!

Andy Neumaier

Da gerät unser eher herbstliches Wetter schon ins Hintertreffen, angesichts der Dinge, die sich derzeit rund um die Weltkugel abspielen. Derzeit sind drei Hurrikans gleichzeitig anzutreffen. Zum einen der bisher stärkste, je gemessene Atlantiksturm „Irma“, der unaufhaltsam Kurs auf Florida nimmt.

Zum zweiten Hurrikan „Jose“, der in den kommenden Tagen noch einmal die nördliche Karibik treffen könnte, und zum dritten Hurrikan „Katja“ mit Kurs auf die Golfküste Mexikos. Und zu allem Überfluss gibt es auch noch einen mächtigen Sonnensturm im Weltall mit Kurs Richtung Erde, der selbst in Mitteleuropa in den kommenden Nächten Polarlichter auslösen könnte. Aber nur bei klarem und freiem Blick nach Norden, und genau da wird das Problem liegen.

Nacht zu Samstag und zu Montag tauglich zur Polarlichtsuche

Am Freitag können wir wenigstens noch ein paar schöne Momente abgreifen. Tagsüber reißen die Wolken nämlich zeitweise auseinander und es bleibt trocken, und mit längerem Sonnenschein zwischendurch steigen die Temperaturen am Nachmittag auf 17 Grad im Steinwald und 22 im südlichen Landkreis Schwandorf. Auch in der Nacht besteht zumindest noch die Chance auf Wolkenlücken zum Polarlicht suchen bei 13 bis 10 Grad.

Am Samstag geht es noch mit gelegentlichen Auflockerungen los und es weht ein lauer Südwestwind, bevor spätestens ab Mittag Wolken den Himmel dicht machen. Dann regnet es vor allem nachmittags und abends zeitweise, entsprechend werden die Höchstwerte von 17 Grad am Grenzkamm und 21 an der unteren Naab schon relativ früh am Tag erreicht. Regen und Nieseln begleiten uns auch durch die Nacht bei ungemütlichen 12 bis 9 Grad.

Der Sonntag beginnt oft noch trüb mit letztem Regen oder etwas Geniesel. Ab Mittag wird es von Franken her aber freundlicher und bleibt dann auch trocken. Die Temperaturen kommen im kühlen Nordwestwind aber nicht so recht in Schwung bei maximal 15 Grad in den Höhenlagen des Landkreises Tirschenreuth und 19 im Amberger Land. In der Nacht zu Montag wird es zeitweise klar, wer sich noch einmal auf Polarlichtsuche begeben will braucht bei 9 bis 5 Grad aber ein dickeres Jäckchen.

Eher schlecht als recht

Am Montag folgt schon das nächste windige Regengebiet, als brauchbar kristallisieren sich dann derzeit für die neue Woche nur der Dienstag und der Freitag heraus. Sonst gibt es immer wieder Schauer und Wind, die Temperaturen verharren oft knapp unter der 20 Grad- Marke. Die Aussichten auf ein stabiles Spätsommerhoch stehen auf absehbare Zeit mittlerweile denkbar schlecht.

Mehr Wetter und Infos auch auf Facebook bei Andy Neumaier, hier klicken!

Das OWetter, immer bestens informiert im Onetz, auch zum Hören.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.