02.11.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Fuchsjagd des Neuen Automobil-Club Amberg Schnippchen bremsen Meute aus

(gfr) War es hinterhältig oder nur raffiniert? Den ersten Kontrollposten hatte Anita Pürner, die Füchsin und Fährtenlegerin der Fuchsjagd des Neuen Automobil-Club Amberg, am Sonntag bereits 20 Meter nach dem Start am Dultplatz platziert. Deshalb rauschte die gesamte Jagdgesellschaft nahezu blind vorbei und musste dann beim zweiten Posten feststellen, dass der erste Kontrollstempel ja noch fehlt.

Die Füchsin Anita Pürner stöberte als erster Michael Lobenhofer auf, Ulrike Schmidt entschied die Gästewertung für sich (von links) Bei den Jugendlichen holte Matthias Scherer (vorne) den Siegerpokal. Bild: gf
von Autor GFProfil

Insgesamt sechs Kontrollstellen waren im Verlauf der knapp 70 Kilometer langen Fährte durch den westlichen Landkreis Amberg-Sulzbach anzufahren, bevor in der Nähe der Ruine Lichtenegg das Ende der Spur mit einer gelben Fahne gekennzeichnete war. Dort hatte sich im Umkreis von gut 200 Metern Anita Pürner in ihrem Fuchsbau "verkrochen". Für die Jäger lag nahe, dass das Versteck irgendwo im unzugänglichen Gelände bei der Ruine sein muss.

Aber weit gefehlt. Anita Pürner hatte es sich derweil beim Alten Schloßwirt gemütlich gemacht, wo sie dann schließlich Michael Lobenhofer als erster der Meute aufstöberte. In der Gäste-Klasse gewann Ulrike Schmidt und bei den Jugendlichen war Matthias Scherer das Jagdglück hold.

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