Für passionierte Läufer aus der region ein Pflichttermin
Startschuss zum Saisonschluss

Der Amberger Ultralauf, AULA, der auch einmal rund um die Stadt führt, kennt keine festgeschriebene Startgebühr, sondern ein Spendenmodell. Unterstützt wird mit den Einnahmen das Hilfsprojekt Hayag, das auf den Philippinen schwerpunktmäßig Mädchen zugute kommt. Archivbild: Petra Hartl

"Wolle mer se loslasse?" Diese rein rhetorische Frage stellen die Organisatoren des Amberger Ultralaufes, AULA, zum 14. Mal. Es gibt nur eine Antwort: "Natürlich!"

Der Startschuss fällt parallel zum Faschingsbeginn am Samstag, 11. November. Hinter den vier Buchstaben AULA verbirgt sich der Gruppenlauf der Region schlechthin, weil er durch eine ganz besonderen Atmosphäre geprägt wird: kein Wettkampfstress, lockeres Laufen mit Freunden durch die reizvolle Oberpfälzer Landschaft rund um Amberg. Und ganz nebenbei springt etwas - vielmehr recht viel - für einen Zweck heraus.

Die bisher 13 Ultraläufe stehen auch für einen garantierten Start bei jedem Wetter. In den vergangenen Jahren gab es alle meteorologischen Varianten, die hiesige Breitengrade zu bieten haben: strahlender Sonnenschein, nasskalter Regen, Schneefall. Egal, was heuer sein wird, am Samstag, 11. November, fällt pünktlich um 9 Uhr der Startschuss, um die Läufer auf die Strecke zu schicken. Als Maximum sind 63 Kilometer durch und rund um Amberg ausgesteckt. Den für diesen Lauf traditionellen Start-Segen gibt es beim ESV-Sportheim. Etappenziele sind in Köfering, Ursensollen, Ammerthal, Neubernricht und Krumbach ausgewiesen, dort kann jederzeit aus- oder eingestiegen werden.

Der AULA ist ein Lauf ohne Wettkampfcharakter. Je nach persönlichem Leistungsvermögen können die Teilnehmer Strecken zwischen 10 und 63 Kilometer zurücklegen. Der Einstieg richtet sich nach der Distanz, die die Teilnehmer zurücklegen wollen. Wer die Maximaldistanz auf sich nimmt, steigt in Amberg ein, wer 50 Kilometer laufen möchte, in Köfering und so weiter. Für alle Fälle steht in jedem Etappenziel ein Fahrzeug bereit, das bei einem ungeplanten vorzeitigen Ausstieg den Läufer an seinen Startpunkt zurückbringt.

Der AULA erweist sich also auch als ein adäquater Lauf für all jene, die sich einmal an der (Halb-)Marathondistanz versuchen wollen oder als erfahrene Marathoni neue Grenzen erlaufen wollen - ohne sich gleich einem Wettkampf auszusetzen.

Gelaufen wird in der Gruppe in gemütlichem Tempo, das sich bei rund sechs Minuten pro Kilometer einpendelt. Aus Sicherheitsgründen soll es auch eingehalten werden. An den einzelnen Etappenzielen gibt es reichlich warme und kalte Getränke, und auch für Energienachschub wird gesorgt. Als besonderes Schmankerl wird beim Etappenziel Neubernricht nach zurückgelegter Marathondistanz traditionell leichtes Weizen angeboten.

Zum Abschluss besteht dann im Sportheim des ESV die Gelegenheit, in gemütlicher Runde den AULA und die Laufsaison im Kreise Gleichgesinnter ausklingen zu lassen. Und hoffentlich heißt es dann nicht "Rätätä, Rätätä, uns tun heut' die Beine weh..!"

Wie in den Vorjahren verzichtet der Lauftreff St. Michael auf eine Startgebühr. Freiwillige Spenden sind aber erwünscht. Sie kommen in vollem Umfang dem Projekt Hayag in Cebu auf den Philippinen zugute. Diese Initiative, die von der Oberpfälzerin Tanja Kiendl ins Leben gerufen und seit Beginn vom Lauftreff St. Michael unterstützt wird, bietet Mädchen aus ärmsten Verhältnissen eine Perspektive für die Zukunft. Mit Hilfe der AULA-Teilnehmer konnte der Lauftreff St. Michael über die Jahre hinweg mehrere 10 000 Euro für dieses Projekt erlaufen.

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Weitere Informationen:

www.hayag-project.com

AnmeldungAnmeldungen für den AULA sind möglich per Mail an kirsch.michael@t-online.de. Anzugeben sind Name, Anschrift, Geburtsdatum, gegebenenfalls der Verein, für den gestartet wird, sowie der gewünschte Einstiegspunkt innerhalb des gesamten Streckenverlaufs. Auch eventuelle Übernachtungswünsche können geäußert werden. Eine Startgebühr wird nicht erhoben, erwünschte Spenden kommen dem Projekt Hayag (siehe oben) zugute. (exb)
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