Gedenkfeier der Kolpingsfamilie
Warten auf die Heiligsprechung

Die Kolpingsfamilie gedachte ihrem Namensgeber, dem Priester Adolph Kolping, dessen Todestag sich am 4. Dezember seit 1865 jährt. Zugleich sind 25 Jahre vergangen, seit Kolping in Rom seliggesprochen wurde.

Amberg. Der Gedenktag begann mit einem Gottesdienst in der Basilika Sankt Martin, den Präses Monsignore Franz Meiler zelebrierte und Regionalkantor Bernhard Müllers an der Orgel musikalisch umrahmte. Dann zogen die Mitglieder zur Feier in den Pfarrsaal von St. Martin um.

Stellvertretender Vorsitzender Michael Koller ließ wissen, dass das weltumfassende Kolpingwerk in diesem Jahr auch auf 25 Jahre der Seligsprechung des Gesellenvaters zurückgeblickt. Am 27. Oktober 1991 wurde Kolping vom damaligen Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Jetzt hoffen die Kolpingsfamilien laut Koller auf die baldige Heiligsprechung ihres Verbandsgründers.

Der Kleine Kreis des Zitherclubs (Monika Donhauser, Luis Weigert, Irmgard Haller und Sabine Schöppl) umrahmte den Abend musikalisch. Dann nahmen die Vorsitzenden Herbert Eckl und Michael Koller mit Präses Monsignore Franz Meiler die Ehrung treuer Mitglieder vor, die seit 10, 20, 25, 50, 55, 60 und 65 Jahren bei Kolping sind. Für sie gab es jeweils eine Dankesurkunde mit Geschenk.

Vorsitzender Herbert Eckl berichtete von der aktuell vom Kolpingwerk in Deutschland aufgerufenen Schuh-Sammelaktion zur Wiederverwertung gebrauchter Modelle unter dem Motto "Mein Schuh tut gut!"

Im zweiten Teil des Abends folgte eine Einstimmung auf den Advent und Weihnachten, die der Heimatpfleger der Gemeinde Ursensollen, Josef Schmaußer aus Hohenkemnath, mit heimatlichen Texten gestaltete und die die Zithergruppe mit ihrer Musik bereicherte. Mit dem Mundartgedicht "I denk hoid z'ruck" erinnerte Schmaußer an seine Kindheitserlebnisse. Mit der Geschichte "Das Winterfenster" von Otto Schemm wurde an die einfachen vorweihnachtlichen Freuden in einem Oberpfälzer Dorf erinnert.

Anschließend stellte der Heimatpfleger wichtige Namenstage im November und im Advent vor. Dabei beschrieb er besonders die Attribute der Heiligen, die in vielen Kirchen in Amberg und im Amberg-Sulzbacher Land zu sehen sind.

Früher kannte jedes Kind den Vers: "Sankt Margaretha mit dem Wurm, die Heilige Barbara mit dem Turm, Katharina mitm Radl, san die heiligen drei Madl". Pfarrer Meiler leitete dann über in das gemeinschaftlich gesungene Kolping-Lied "War einst ein braver Junggesell".

Die Geehrten10 Jahre: Alexander Wilhelm

20 Jahre: Hans Meyer, Herta und Hans Heuberger, Roswitha und Josef Merk

25 Jahre: Michael Hochholdinger

50 Jahre: Herbert Scharnagel

55 Jahre: Johann Ferstl und Johann Saller

60 Jahre: Hermann Hirsch und Hans Grimm

65 Jahre: Lorenz Stadlbauer
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