02.03.2018 - 17:14 Uhr

Hans-Peter Oechsner bleibt an der Spitze der Königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft ... Schützen zielen auf die Jugend

Mit Hans-Peter Oechsner setzt die Feuerschützengesellschaft auf den ersten Blick auf eine altbewährte Kraft. Doch der Verein will künftig die Jugend ansprechen.

Der gewählte Vorstand der Feuerschützen samt Gesellschaftsausschuss (von links): Alt-OB Wolfgang Dandorfer, Dieter Dauer, Schützenmeister Peter Hüttner. Doris Koller-Dokter, Ingo Haak, Sportleiterin Regina Feuerer, Horst Bielfeldt, Schriftführerin Ilonka Fojt, Andreas Feuerer, Jürgen Nitsche, Josef Gruber, Schützenpräsident Hanns-Peter Oechsner und OB Michael Cerny. Bild: lj
von Autor LJProfil

Amberg. (lj) Mit der ordentlichen Hauptversammlung 2018 trat die Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft 1434 Amberg in ihr neues Schützenjahr ein. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Wahlen. Außerdem waren Satzungsänderungen zu beschließen.

Für die Feuerschützen, so Präsident Hans-Peter Oechsner in seinem Rückblick, sei 2017 ein weitgehend gutes Jahr gewesen. Erfreulich sei, dass immer sehr viele Schützen an den Veranstaltungen teilnahmen und sich viele Mitglieder eigenständig um eine Vielzahl von Aufgaben kümmern. Leider gebe es aber auch Mitglieder, die die Anlagen fast exzessiv benutzen, aber nicht bereit seien, auch nur geringste Handreichungen zu übernehmen.

Neue Schießanlage

Der größte Einsatz des vergangenen Jahres sei die Umrüstung in der Luftgewehr-Halle von den alten Zuganlagen auf eine vollelektronische Zielerfassung gewesen. Auch hier zeige sich der vorbildliche Gemeinschaftsgeist. Spenden finanzieller und materieller Art sowie die tatkräftige Unterstützung Engagierter hätten die LG-Halle bei Kosten von 34 400 Euro zu einem Schmuckstück der gesamten Anlage gemacht. Karlheinz Kugler, der nach 18-jähriger Tätigkeit im Gesellschaftsausschuss nicht mehr zur Wahl antrat, erhielt ein Abschiedsgeschenk. Stefan Koller und Tobias Blaesius die Ehrennadel der FSG in Silber. Regina und Andreas Feuerer sowie Helmut Lindner bekamen für ihren außerordentlichen Einsatz und die besonderen Verdienste um die FSG die Ehrennadel in Gold.

Heinrich Fraunholz, der kommissarische Sportleiter, konnte mit beachtlichen sportlichen Erfolgen der FSG aufwarten. Bei den Gaumeisterschaften 2017 seien 131 Starts zu vermelden, rund 25 Prozent aller Starter. Dabei seien 35 erste, 18 zweite und 18 dritte Plätze erreicht worden. "Bei den Bogenschützen kamen noch etliche erste, zweite und dritte Plätze hinzu."

Bei den Bayerischen Meisterschaften des Oberpfälzer Schützenbundes erreichten in den Kugeldisziplinen die FSG-Schützen sieben erste (drei allein Dirk Schürfeld), zehn zweite und elf dritte Plätze. Einige Schützen hätten sich für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren können. Das gute Ergebnis im Sportschützenbereich vervollständige die relativ kleine, aber erfolgreiche Bogenschützengruppe mit 13 Gold- und neun Silbermedaillen.

Im laufenden Schützenjahr, so Fraunholz, treten bei den Gaumeisterschaften die Feuerschützen in 25 Kugeldisziplinen mit 144 Starts an. Das seien sogar 29 Prozent aller Starter. Vom Alter her ergebe sich bei den Meisterschaften ein Spektrum von 14 Jahren (Bogenbereich) bis gut über 80 Jahre mit Erwin Böhner, Josef Lettl, Dieter Buegger und Günter Kurz. Für herausragende Schießleistungen wurde das Meisterschützenabzeichen des Deutschen Schützenbundes an Dirk Schürfeld und Klaus Hermann verliehen.

Wieder mehr Mitglieder

Nachdem Schatzmeister Reiner Fojt eine laut Verein beruhigende Finanzsituation präsentierte und Schriftführerin Ilonka Fojt einen weiteren erfreulichen Aufwärtstrend im Mitgliederstand vermerken konnte, erfolgten Wahlen. Mit absoluten Mehrheiten wurden Hanns-Peter Oechsner als Schützenpräsident und Ilonka Fojt als Schriftführerin wiedergewählt. Neugewählt als Sportleiterin wurde Regina Feuerer. Im Gesellschaftsausschuss sind tätig: Dieter Dauer, Karl Platzer, Johann Schmidt, Josef Gruber, Ingo Haak, Bernd Bielfeldt, Jürgen Nitsche, Andreas Feuerer (neu) und Doris Koller-Dokter (neu).

Eine weitere einschneidende Änderung kündigte Schützenpräsident Hanns-Peter Oechsner an. Aus der Erkenntnis, dass es ohne gezielte Jugendarbeit nicht möglich sei, die junge Generation an den Schießsport heranzuführen brauche die Gesellschaft ausgebildete Jugendleiter. Mit Regina und Andreas Feuerer seien zwei engagierte Mitglieder bereit, die entsprechenden Kurse zu absolvieren, um dann als selbige eingesetzt werden zu können.

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