06.03.2018 - 20:00 Uhr

Interner Wettbewerb bei den Jordanschützen Diese Pokale gibt's nur hier

Vereinsinterne Wettbewerbe sind identitätsstiftend. Deshalb pflegen die Jordanschützen ausgiebig und nahezu liebevoll ein ganz bestimmtes Pokalschießen.

Die Preisträger des Siegfried-Christel-Pokalschießens der SG Amberg 1890 (von links): Christian Amberger, Leopold Sassin, Marion Schneider, Thomas Singer und Thomas Hirsch. Bild: ion
von Autor IONProfil

Das Siegfried-Christl-Pokalschießen der Schützengesellschaft Amberg 1890, den sogenannten Jordanschützen, ist weiterhin ein beliebter Wettbewerb und für viele Mitglieder aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken. Entsprechend der Gepflogenheiten wird nicht zuletzt deshalb diese alljährliche Veranstaltung mit Begeisterung zelebriert.

Der Herausforderung eines fairen Wettkampfes haben sich insgesamt 21 Schützen gestellt. Souverän setzte sich Christian Amberger von den am Ende 13 preisberechtigten Startern (es müssen mindestens zehn Serien geschossen werden, die drei besten Teiler kommen in die Wertung) mit einem 48,4-Gesamtteiler (5,0/21,5/21,9) an die Spitze und ließ damit das gesamte Teilnehmerfeld hinter sich.

Das Besondere dabei ist, dass er auch den besten Einzelteiler auf seinem Schießkonto verbuchen konnte und er in der Gesamtteilerwertung nur um 8,0-Teiler über seinem Ergebnis aus dem vergangenen Jahr blieb. Den zweiten Platz in der Wertung mit 52,3 Gesamtteilern, also nur 4,0 Teilern Abstand, erkämpfte sich der Luftgewehrschütze Thomas Singer(12,5/17,0/22,8). Ihm folgt auf dem dritten Platz Thomas Hirsch mit 63,6 (18,2/19,4/26,0). Das Podest verfehlte mit 76,8 (13,1/26,8/36,9) die Luftpistolenschützin Marion Schneider und belegte damit Rang 4.

Sie verwies Leopold Sassin mit seinem Ergebnis von 85,0 (22,6/ 29,4/33,0) entsprechend auf den 5. Platz. Den zweitbesten Treffer des Teilnehmerfeldes schoss Tanja Hierl mit einem 7,0-Teiler. Sie belegte mit 98,8 schließlich den 6. Platz. Mit ihr blieben insgesamt sechs Schützen bei ihren Ergebnissen unter dem Gesamtteiler 100. Insgesamt, so das Resümee, konnte das Niveau bei der Beteiligung gehalten und bei den geschossenen Serien zum Vorjahr sogar verbessert werden. Mit je 128 Serien und besonderem Trainingsfleiß setzten sich hier Jugendleiter Leopold Sassin und Christian Amberger deutlich an die Spitze und werden von Marion Schneider mit 54 und Ludwig Amberger mit 50 geschossenen Serien flankiert.

Das Siegfried-Christl-Pokalschießen ist nach den Inhabern der gleichnamigen Waffenhandlung in der Georgenstraße benannt, die als Stifter der ausgelobten Preise und Pokale auftrat.

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