Kaltwassergrillen: Oberpfalz-Medien meistert Herausforderung
Kalte Füße, heiße Bratwürste

(Foto: Christian Gold)
Freizeit
Amberg in der Oberpfalz
12.01.2018
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Eigentlich ist die Grillsaison vorbei. Dennoch sieht man immer wieder kleine Grüppchen, die den Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt trotzen und grillen. Kurios ist das, weil das am oder im Wasser stattfindet. Kaltwassergrillen greift um sich.

Wo die Serie ihren Anfang hatte, ist kaum noch nachzuvollziehen. Derzeit deutet alles darauf hin, dass der Geburtsort der Kaltwassergriller in Niederbayern liegt. Dort verbreiteten sich die Videos auf Facebook-Seiten verschiedener Vereine zuerst. Anschließend schwappte die Welle auch in die Oberpfalz. Das Team der Seite "150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wildenau" hat Oberpfalz-Medien herausgefordert. Die Redaktion stellt sich der Challenge gerne. Die Mitarbeiter krempeln die Hosenbeine hoch, werfen den Grill an und Bratwürste auf den Rost.


Die Entscheidung mitzumachen, fiel nicht schwer. "Klar sind wir dabei", so die einhellige Meinung im Team. Sieben Tage hat jede Mannschaft Zeit, das Video zu drehen und die Challenge weiterzureichen. Am sechsten Tag - dem kältesten der Woche - standen dann unerschrockene Mitarbeiter der Oberpfalz-Medien in der Naab. Grill, Bratwürste und Maskottchen "Paula Print" im Gepäck, Mützen gegen die Kälte von oben. Kamera läuft, Action, Herausforderung gemeistert.

Mit der Challenge ist immer eine Spende für eine gute Sache verbunden. Oberpfalz-Medien löst die Aufgabe und spendet trotzdem - wie so viele andere, die den Spaß mitmachen. Die Aktion Lichtblicke darf sich auf einen Scheck freuen. Damit die Serie der Kaltwassergriller weitergeht, gibt es auch die Nominierungen der Nachfolger. Gefordert sind nun: Die Macher der Sünde (Weiden), das Team der Stiftlandgriller sowie die Polizei Oberpfalz. Sollte einer der Herausgeforderten nicht mitmachen können oder wollen, freut sich die Aktion Lichtblicke über weitere Schecks.

Kaltwassergrillen: Start wohl in Niederbayern

Was steckt hinter der etwas seltsam anmutenden Aktion? Ähnlich wie bei der "Ice-Bucket-Challenge" geht es darum, Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Vereinsmitglieder werfen Grill und Kamera an und drehen ein Video von ihrer Aktion. Anschließend präsentieren die Kaltwassergriller ihre Aktion im Internet und fordern andere Vereine heraus, es ihnen nachzumachen. Sie starten die nächste "Challenge" (englisch: Herausforderung). Einzige Möglichkeit keine kalten Füße zu bekommen ist: Sich freikaufen und den Herausforderern Bier und Brotzeit spendieren. 

Der Heimat- und Kulturverein (HKV) Köfering ist eine der Organisationen, die die Gaudi zwar mitgemacht haben, aber den Gruppenzwang gerne durchbrechen wollen.







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