Kammermusik in der Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit
Empathie für Werke aus Barockzeit

Höchste Konzentration herrschte beim Publikum in der Kirche Hl. Dreifaltigkeit. Die Pfarrei war zum Kammerkonzert geladen. Bild: hfz

Am Hochfest Erscheinung des Herrn lädt die Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit alljährlich zu Kammermusik in der Pfarrkirche ein, so geschehen auch heuer am 6. Januar. Die Zusammenstellung der Musiker in diesem Jahr eignete sich sehr gut für die Interpretation verschiedener Gattungen und ließ viele Variationsmöglichkeiten zu. Jedes Werk wurde mit großer Empathie vorgetragen, es wurden überwiegend Werke der Barockzeit dargeboten, darunter ein Doppelkonzert für zwei Violinen, Sololieder von Bach, Brahms und Caccini, Triosonaten und Solowerke. Kathrin Ehrnsberger wechselte zwischen Sologesang und Violine, Christian Farnbauer zwischen großer Orgel, Cembalo und Truhenorgel.

Mezzosopranistin Eleanor Nemeth Patton reüssierte mit Werken der Romantik, begleitet von verschiedenen Besetzungen. Anne-Sophie Saffert war mit ihrer Violine eine gute Partnerin bei den Triosonaten und dem Doppelkonzert für zwei Violinen. Cellist Edmund von Pechmann begleitete die Gruppe stets einfühlsam. Pfarrer Ludwig Gradl trug Texte passend zum Hochfest vor, die mitunter durch ihren tiefgehenden Inhalt zu noch mehr Konzentration und Besinnung führten. Viele Zuhörer waren gekommen, um dem kurzweiligen Konzert zu lauschen. Der gemeinsame Gesang des "O du fröhliche" rundete das Hörerlebnis ab. Gespendet wurde für die kirchenmusikalischen Aufwendungen der Pfarrei.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.