19.03.2018 - 20:00 Uhr

Kleingärtner Am Anger 1 leiden auch finanziell unter Frost und müssen Fest absagen Probleme nur mit dem Wetter

Ehrungen

10 Jahre

Irma Resch, Nicklas Ril, Natalja Käfer, Viktor Dill, Waldemar Taach, Rubin Findling, Paulina Haffner und Oliver Joner

15 Jahre

Lena Becker, Yousef Eisaback und Peter Wilhelm

20 Jahre

Maria Spendrup

25 Jahre:

Anna Bierl

35 Jahre:

Herbert Bauderer, Josef Grundler, Elisabeth Zintl, Jürgen Bisani

Das Wetter war es, das den Kleingärtnern der Anlage Am Anger 1 im vergangenen Jahr mehr als nur einmal einen dicken Strich durch die Rechnung machte. Da sagte Vorsitzender Jürgen Bisani bei der Mitgliederversammlung. Aufgrund der warmen Witterung wurde die Wasserversorgung bereits Mitte April geöffnet. Wie sich später herausstellte, war der Termin zu früh gewählt, da der starke Nachtfrost in der letzten Aprilwoche und Anfang Mai große Schäden am Versorgungssystem verursachte. Es bedurfte laut Jürgen Bisani eines "großen finanziellen- und arbeitstechnischen Aufwands, die Schäden zu beseitigen".

Vorsitzender Jürgen Bisani (Zweiter von rechts) zeichnet bei der Jahreshauptversammlung der Kleingartenanlage Am Anger 1 treue Pächter und Mitglieder aus - mit 35 Jahren Zugehörigkeit gehört er selbst zu den Geehrten. Bild: Wolfgang Steinbacher
von Externer BeitragProfil

Mit dem Ertrag können die Mitglieder zufrieden sein, wenn auch der Frost im April und Mai eine reiche Obsternte zunichte gemacht hat. Das geplante Gartenfest musste zweimal verschoben und beim dritten Termin abgesagt werden, da am 18. und 19. August Sturmtief Xavier auch über die Region hinwegfegte. Zwar blieb Amberg weitgehend verschont, "aber die aufgebauten Zelte hätten den Sturm nicht überstanden", vermutete der Vorsitzende. Im vergangenen Jahr wurden 13 Parzellen an vorwiegend junge Familien übergeben. Die Vorgänger hatten laut Bisani aus alters -, gesundheitlichen- oder beruflichen Gründen ihre Fläche jeweils aufgeben müssen. Derzeit sind noch drei Parzellen frei.

Der Vorsitzende ließ wissen, dass im vergangen Jahr drei Weiterbildungen angeboten wurden. Anfang Juli informierte Fachberater Werner Huber die Kleingärtner über den perfekten Sommerschnitt an Obstgehölzen. Im September stand eine Sanitäts-Weiterbildung auf dem Programm. Im Oktober lautete das Vortragsthema "Unser Gartenboden". Hier ging es um die richtige Nährstoffzugabe. Die Gemeinschaftsarbeiten beschränkten sich laut Bisani auf die Pflege der Anlage und die Erhaltung der vereinseigenen Flächen, Einrichtungen und Gebäude. Als Vertreter des Stadtverbandes sprach Werner Huber Grußworte und referierte über die richtige Düngung und Bearbeitung des Gartenbodens. Er riet dazu, die Erde alle drei bis fünf Jahre in einem Labor auf Nährstoffe und Humusgehalt untersuchen zu lassen. Danach informierte Huber über das neue Abwasserschutzgesetz.

Auf der Tagesordnung stand auch die Wahl eines Kassenprüfers. Robert Bauer stellte sich zur Verfügung und wurde einstimmig gewählt. Ehrungen treuer Mitglieder rundeten das Treffen der Kleingärtner ab.

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