10.12.2017 - 14:46 Uhr
Oberpfalz

Klösterlicher Weihnachtsmarkt geht in 22. Auflage Weihnachtsmarkt mit Herz

Kommerz steht hier nicht im Vordergrund: Vielmehr geht es beim Klösterlichen Weihnachtsmarkt im Amberger Zeughaus um das christlich spirituelle Ambiente. Davon ist Landrat Richard Reisinger bei der Eröffnung am Samstag überzeugt.

von Autor GFProfil

(gfr) "Seit mehr als einem Vierteljahr arbeiten meine Frau Heidemarie und ich an der Gestaltung des Klösterlichen Weihnachtsmarkts", erklärte Wolfgang Sander bei der Eröffnung der 22. Auflage des beliebten Markts. Einmalig bestückt mit nahezu 400 Preisen sei die Tombola und moderat mit nur zwei Euro der Lospreis, so Sander. "Damit werden das Franziskanerkloster am Mariahilfberg, der Sozialdienst Katholischer Frauen, die Projekthilfe Dr. Luppa, das Schulprojekt Gambia und die Blindenhilfe unterstützt."

Landrat Richard Reisinger betonte, dass für die Eheleute Sander, die Organisatoren dieses Weihnachtsmarkts, der christliche Gedanke im Vordergrund stünde. Pater Seraphin, der Guardian des Franziskanerklosters, schilderte in seiner Weihnachtsgeschichte, wie Maria und Josef auf dem Weg nach Bethlehem einen Wald mit dürren Ästen und Dornengestrüpp durchqueren mussten. Störrisch sei der kleine Esel geworden, weil er von Dornen gestochen worden sei, und seinen Weg wollte er auch nicht mehr fortsetzen.

Holz, Honig und Schmuck

Josef habe auf die Dornenbüsche geschimpft, aber Maria habe ihn beschwichtigt, denn die Büsche könnten nicht anders, als Dornen tragen, aber hätten sie genügend Wasser, so Maria, würden sie für unser Kind Rosen tragen. Maria habe ihre Augen zum Himmel gerichtet und um Leben spendenden Tau gebeten. Plötzlich sei milder Tau vom Himmel gefallen, die Dornenbüsche hätten sich vollgesogen, ihre Dornen abgeworfen, herrlichste Rosen seien erblüht und der kleine Esel war auch wieder bereit, seinen Weg fortzusetzen.

Was diese Geschichte ausdrücken wolle, so Pater Seraphin, sei die Erkenntnis, dass es überall dort schöner werde, wo Gott ankomme. Musikalisch umrahmt wurde der Klösterliche Weihnachtsmarkt von den Ensdorfer Bläsern, der Liedertafel und Sängern aus Kümmersbruck sowie den zarten Stimmen der Kinder des Kindergartens Marienheim.

Bestückt ist der Weihnachtsmarkt im Kurfürstlichen Zeughaus mit Holzschnitzereien, Gestricktem, Honigprodukten, selbst gemachter Marmelade und hochwertiger Schokolade und Plätzchen, natürlich auch Weihnachtsschmuck und exotischen Waren aus fernen Ländern. Der Klösterliche Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten erneut am Samstag, 16. Dezember, ab 9 Uhr. Ab 15 Uhr können die Tombolagewinner die Preise holen.

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