01.03.2018 - 13:13 Uhr

Naturparktag am 3. Juni auf dem Marktplatz Natur auf dem Kopfsteinpflaster

Sie werben für den Naturparktag am Sonntag, 3. Juni, auf dem Marktplatz (von links): OB Michael Cerny, Markus Dollacker, Isabell Lautenschlager, Wolfgang Dersch und Martina Meixner.
von Andrea Mußemann Kontakt Profil

Tiefe Täler, bewaldete
Hochflächen, weite Flure, zerklüftete
Felsen und bewachsene Flussauen:
So sieht es vor unserer Haustüre aus.
Die Region zwischen Amberg,
Schmidmühlen, Kastl und Ursensollen
wird von einem Verein vermarktet.
Er nennt sich Naturpark Hirschwald.
Die Reize der Landschaft, garniert
mit den Spezialitäten regionaler
Erzeuger, stehen einen Tag lang
im Mittelpunkt auf dem Amberger
Marktplatz.
Am Donnerstag stellten Vorsitzender
Markus Dollacker, Geschäftsführerin
Isabell Lautenschlager, Martina
Meixner, Leiterin der Tourist-Info
und Kulturreferent Wolfgang Dersch
im Büro von Oberbürgermeister Michael
Cerny das Programm bei einer
Pressekonferenz vor.
Beginn des Naturparktags ist am
Sonntag, 3. Juni, um 10.30 Uhr mit
einem Gottesdienst in St. Martin.
Von 11.30 bis 18 Uhr wird zu Füßen
des Rathauses ein Markt eröffnet.
„Wir wollen den Leuten hier zeigen,
was sie eigentlich vor der Tür haben“,
sagte Isabell Lautenschlager.
Geplant ist, dass sich Direktvermarkter,
Vereine, Verbände und Organisationen
aus den Mitgliedskommunen
vorstellen können. Eine Anmeldung
ist noch bis Sonntag,
15. April unter der Adresse
tourismus[at]amberg[dot]de möglich. Am
Naturparktag soll ein vielfältiges
Programm die Gäste auf den Marktplatz
locken. Wandermusikanten gehen
herum, es gibt regionale Speisen
und Getränke sowie eine Tiershow
und ein Kinderprogramm, es wird
geschminkt und gebastelt. Natürlich
informieren auch die Vertreter des
Naturparks Hirschwald über ihre Arbeit
und Projekte zum Thema Naturschutz
und Landschaftspflege. Mit
dem Naturpark soll auch der sanfte
Tourismus in der Region gefördert
werden. Dollacker: „Die Amberger
müssen begreifen, dass sie ein tolle
Natur direkt vor der Türe haben.“
Für Kurzurlaube sei die Region ideal.
Martina Meixner bestätigte: Amberg
könne durchaus mehr Hotelbetten
vertragen. Derzeit gibt es 600. Die
Auslastung sei gut. Insbesondere die
Kombination von Rad- und Wanderwegen
und natürlich die mehrfach
prämierten Strecken wie Erz- oder
Juraweg sowie der Jakobsweg seien
Publikumsmagneten.

Den Naturpark Hirschwald gibt es
seit 2006 als einen von 19 in Bayern
und 104 bundesweit. Er erstreckt
sich über rund 280 Quadratkilometer
von der Stadt Amberg im Norden
bis Schmidmühlen im Süden
sowie Kastl und Ursensollen im
Westen. Weitere Mitgliedskommunen
sind Ebermannsdorf, Ensdorf,
Hohenburg, Kümmersbruck und
Rieden. Charakteristisch sind das
große relativ unzerschnittene
Waldgebiet des eigentlichen
Hirschwalds, die Flusstäler von Vils
und Lauterach sowie die kleinteilige
land- und forstwirschaftlich geprägte
Landschaft der Jurahöhen.

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