Nina Schütz aus Amberg fotografiert verlassene Plätze in Tschernobyl
Wo die Zeit still steht

Freizeit
Amberg in der Oberpfalz
23.12.2016
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Die Sonne geht auf und taucht den Himmel in wärmendes Orange. Der Blick aus dem Hotelzimmer zeigt die Silhouette der Stadt mit viel Grün. Nina Schütz greift zur Kamera und macht ein Bild. Wie viele andere Reisende auch. Eine Erinnerung wie viele andere? Nein.

Nina Schütz ist mit ihrem Partner Toby Janner in einer anderen Welt, einer anderen Zeit. Nicht gefangen, sondern freiwillig. Fast 50.000 Menschen lebten hier in Prybjat (Ukraine) vor 30 Jahren. Der 26. April 1986 war der Tag, der dort alles veränderte. Im Block 4 des Kernkraftwerks in Tschernobyl kommt es zur Nuklearkatastrophe. Am Tag danach müssen die Menschen ihre Heimat verlassen. Die Region wird evakuiert. Zurück bleiben Beton, Schrott und persönliche Gegenstände der Bewohner.

Ein Klick auf das folgende Bild öffnet die Geschichte im Vollbildmodus.

Wo die Zeit still steht by Onetz on Exposure

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