18.01.2018 - 15:01 Uhr
Oberpfalz

OWetter Unzähmbarer Atlantik macht den Winter immer wieder platt!

Auf dem Atlantik brodeln die Tiefdruckgebiete, rauschen nach Mitteleuropa, und bringen weiterhin eher zu kurz geratene Phasen mit Winterwetter. Daran scheint sich nach neuestem Stand auch nicht viel ändern zu wollen, und jede Schneedecke ist bislang allenfalls etwas für´s Auge. Während die kräftigen Schneeschauer der vergangenen Tage den Autofahrern zu schaffen machten, warten Wintersportler und Liftbetreiber weiter auf den Startschuss in die regionale Saison, die mal nicht nur ein paar Tage dauert. Doch kommende Woche wälzt sich bereits der nächste Warmluftschwall heran, und so will dieses Wochenende mit teilweise weißem Idyll genutzt sein.

Andy Neumaier
von Andy NeumaierProfil

Experimentelle Langfristprognosen behaupten übrigens, dass das bis März auch nichts mehr wird mit anhaltendem Eis und Schnee. Die Erfahrung aus den Vorjahren pflichtet dem bei, doch die Hoffnung stirbt zuletzt, und der eine oder andere von uns braucht´s ja eh nicht mehr.

Winterlich kalt und oft weiß

Der Freitag wird wechselhaft, und bringt vor allem in der ersten Tageshälfte noch örtliche Schneeschauer. Am Nachmittag werden diese seltener, und die sonnigen Abschnitte dazwischen im Gegenzug länger. Die Temperaturen erreichen dazu -1 bis +4 Grad. Abends und nachts klart es zunächst auf, in der zweiten Nachthälfte kommen wieder Schneefälle auf bei -2 bis -5 Grad.

Am Samstag ziehen die Schneefälle vormittags ab. Dahinter zeigt sich nachmittags zeitweise die Sonne im Wechsel mit nur noch kurzen, schlappen Schneeschauern. Die Temperaturen steigen dazu auf -2 bis +2 Grad. Abends ziehen hier und da noch einmal Schneewolken durch, nachts klart es bei Werten bis -5 Grad wieder häufiger auf. Verbreitet muss man mit entsprechend glatten Straßen rechnen.

Der Sonntag wird wechselnd bewölkt mit sonnigen Abschnitten und überwiegend trocken. Bei Tageshöchstwerten zwischen -3 und +1 Grad bleibt der bereits vorhandene Schnee erhalten, abends und nachts kommt dann aus Franken noch einmal neuer dazu. In der Nacht gehen die Werte nur kurz auf bis zu -6 Grad zurück, steigen bis zum Morgen aber an.

Neue "Wärmewelle"

Am Montag gibt es häufige Niederschläge, die auch in den Hochlagen allmählich wieder in Regen übergehen. Im Übergang dazu kann es auf gefrorenen Böden teilweise gefährlich glatt werden. Am Dienstag zieht der Regen ab, dahinter wird es bis Donnerstag überwiegend trocken, oft aber trüb durch Hochnebel. Vor allem der Mittwoch bringt mit lebhaftem Wind auch mal Sonne. Die Temperaturen steigen auf deutlich mildere 5 bis 9 Grad. Zum Wochenende hin wird es aus Norden kälter, voraussichtlich aber weitgehend ohne nennenswerte Schneefälle.

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