27.03.2018 - 20:00 Uhr

Siedlergemeinschaft vor 50 Jahren gegründet Als Fuchsstein noch nicht Amberg war

50 Jahre Siedlergemeinschaft Fuchsstein sind Beweis dafür, dass es an der Basis stimmt. Das sagt Christian Benoist, Bezirksvorsitzender des Verbands Wohneigentum. Es werde aber immer schwieriger, Funktionsposten zu besetzen. Nicht in Fuchsstein: Dort löst Ludwig von Stern Vorsitzenden Georg Strecker nahtlos ab.

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. Das Bild zeigt (von links) Bezirksvorsitzenden Christian Benoist, Gerhard Wiesneth, Georg Reindl, Rudolf Sitter, Werner Scharf, Norbert Wasner, Andreas Liebl, Bernhard Ott, Walter Graml, Bürgermeister Martin Preuß und Georg Strecker, der nach 16-jähriger Amtszeit nicht mehr als Vorsitzender kandidiert. Bilder: gf (2)
von Autor GFRProfil

Fichtenhof. (gfr) "Halt's weiter so zamm", sagte Bürgermeister Martin Preuß, als die Siedlergemeinschaft Fuchsstein-Speckmannshof im Gasthof Erras in Fichtenhof ihr 50-jähriges Bestehen feierte. Fünf Jahrzehnte lang sei hier ehrenamtlich im Interesse einer respektablen Anzahl von Eigenheimbesitzern gearbeitet worden. Kräftig angeschoben habe die Gemeinschaft, als es darum ging, ob das Wasser aus Amberg statt aus Ammerthal bezogen werden soll.

Danach ergriff Bezirksvorsitzender Christian Benoist das Wort: "Wir haben es fast schon geschafft, dass die über Jahrzehnte von den Kommunen erhobenen Straßenausbaubeiträge künftig nicht mehr erhoben werden dürfen." Sollte das genau so kommen, könnten viele Betroffene mit Rückzahlungen rechnen. Eine politische Wende zeichne sich bereits ab. Der Verband habe, um Geld zu sparen, auf Bundes- und Landesebene Posten gestrichen. Er werde aber um eine moderate Beitragserhöhung nicht herumkommen. Doch die bewege sich jährlich im Cent-Bereich.

Der abgelöste Kreisvorsitzende Rudolf Sitter übermittelte Grüße seines Nachfolgers Reinhold Ott und betonte, dass die SG Fuchsstein-Speckmannshof eine hervorragende Arbeit leiste. Als die Siedlergemeinschaft gegründet wurde, seien diese Orte noch Teil der Gemeinde Karmensölden gewesen, ergänzte CSU-Stadtrat Norbert Wasner. Seit 1972 gehören Fuchsstein und Speckmannshof zu Amberg. Hervorragend sei die Arbeit von Georg Strecker gewesen.

In den wilden 68er-Jahren, am 15. März 1968, wurde die Siedlergemeinschaft gegründet worden, betonte Vorsitzender Georg Strecker. Neben Interessensvertretung für Hausbesitzer habe die SG Gartengeräte verliehen, Baumschneidekurse angeboten und jährlich den günstigen Heizöleinkauf organisiert. Zum Angebot gehören zudem Blumenschmuck-Wettbewerbe, Wanderungen, Weihnachtsfeiern, Martinsumzüge, Preisschafkopf-Turniere und Faschingsbälle. Die Heizölsammelbestellung werde es in der bisherigen Form nicht mehr geben. Künftig müsse jeder direkt beim von der SG empfohlenen Lieferanten bestellen, sagte Strecker.

Der neue Vorsitzende Ludwig von Stern sagte, er sei Eigenheimer aus Überzeugung. Er hofft auf eine gute Zusammenarbeit mit den Vorstandskollegen und allen SG-Mitgliedern.

50 Jahre

Die Gründungsversammlung der SG Fuchsstein-Speckmannshof war im März 1968 mit 20 Mitgliedern. Vorsitzender wurde Hans Krieger, sein Stellvertreter Karl Scherupp. 1970 übernahm Hans Ries die Verantwortung, vier Jahre später dann Hans Lehmeier. Von 1975 bis 1982 war Wolfgang Müller Vorsitzender. Ab 1982 war Josef Koller Chef und Helmut Kelm sein Stellvertreter. 1994 wurde Georg Strecker zum 2. Vorsitzenden gewählt, ab 2002 zum 1. Vorsitzenden. Wolfgang Müller wurde Stellvertreter. Ab 2006 war das Roswitha Gagl. (gfr)

Vorstand1. Vorsitzender: Ludwig von Stern

2. Vorsitzende: Anja Fischer

Schriftführer: Alexandra März und Wolfgang Eichermüller

Kassier und Mitgliederverwaltung: Jochen Lehmeier , Matthias Heinl

Beisitzer: Tim Jüntgen , Rita Kelm , Roswitha Gagl , Sebastian Rall . Delegierter (Bezirk): Ludwig von Stern

Ehrungen

20 Jahre: Bernhard Ott , Gerhard Wiesneth . 50 Jahre: Anna Keck , Marianne März , Walter Graml , Werner Scharf , Andreas Liebl , Georg Reindl

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