04.07.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

To go green startet Alles im grünen Kaffee-Bereich

Ein von der Stadt initiiertes Mehrwegbecher- Pfandsystem, das beim Coffee to go eine umweltfreundliche und unkomplizierte Alternative zu den herkömmlichen Pappbechern bietet - das ist To go green, das zum 1. Juli gestartet ist.

Oberbürgermeister Michael Cerny (oben rechts), Stadtmarketing-Vorsitzender Thomas Eichenseher (oben, Zweiter von links), Stadtmarketing-Geschäftsstellenleiterin Simone Schlage (oben, Dritte von rechts) sowie Bürgermeisterin Birgitte Netta (vordere Reihe, Zweite von links), präsentieren mit den Anbietern das neuen To-go-green-Mehrwegbechersystems. Mit auf dem Bild auch die Preisträger eines vorgeschalteten Gewinnspiels. Bild: Steinbacher
von Thomas Kosarew Kontakt Profil

Amberg. (tk) Die Chance, Kaffeebecher mitzunehmen und im Laden wieder abzugeben, existiert zwar laut einer Pressemitteilung aus dem Rathaus in einigen Städten als Privatinitiative, doch dass diese Möglichkeit Kaffeetrinkern in einer Aktion angeboten wird, die ei gesamtes Stadtgebiet umfasst, ist dagegen neu.

Umso mehr hoffen OB Michael Cerny und Bürgermeisterin Brigitte Netta sowie Thomas Eichenseher und Simone Schlage vom Stadtmarketing, dass aus den bislang 23 teilnehmenden Cafés, Restaurants, Bäckereien und Tankstellen noch mehr werden. Der besondere Clou: Bei To go green werde mit einem sogenannten Pool-Pfandsystem gearbeitet, bei dem einheitliche Becher von sämtlichen Anbietern gegen ein Pfand in Höhe von fünf Euro ausgegeben und auch wieder angenommen werden.

In der ganzen Stadt

"So kann ein Kaffeeliebhaber sein Heißgetränk zum Beispiel in einem Café am Marktplatz kaufen und den leeren Becher bei seinem Bummel durch die Altstadt bei einer Bäckerei in der Nähe wieder abgeben - und bekommt dort auch direkt seinen beim Einkauf bezahlten Einsatz wieder zurück", wird Simone Schlage zitiert. Dadurch seien Kunden nicht nur innerhalb der Stadt flexibel. Ein weiterer Vorteil sei die Tatsache, dass sie nicht schon zu Hause daran denken müssen, einen eigenen Becher einzupacken, weil sie irgendwann einen Kaffee trinken wollen.

Bereits die jetzt angeschlossenen Betriebe sind über die gesamte Stadt verteilt und bilden so ein dichtes Netz. Sie alle sind auf einer interaktiven Karte unter www.togogreen.de gelistet und weisen mit einem Aufkleber "We go green" in der Nähe des Eingangs auf ihre Teilnahme hin. Unternehmen, die noch mitmachen möchten, können sich bei Simone Schlage vom Stadtmarketing melden und informieren lassen. 09621/10-274, stadtmarketing[at]amberg[dot]de. "Durch das neue Amberger Pfandsystem entsteht ein Kreislauf mit einer hohen Mehrfachnutzung der Kaffeebecher", freute sich Oberbürgermeister Michael Cerny bei der Präsentation des neuen Angebots.

Für Spülmaschine

Auf diese Weise könnten die Müllmengen reduziert, weniger Behälter produziert und Ressourcen gespart werden. Bei dem Becher handele es sich um ein langlebiges Gefäß mit Deckel, das 350 Millilitern fasst und in der Spülmaschine gereinigt werden kann. Er wurde von der Amberger Werbe-Agentur Darwin Communication entworfen und über die Firma Formline aus Amberg bezogen.

Sie machen mit

ACC-Restaurant , Schießstätteweg 8; Avia-Tankstelle , Dr.-Dörfler-Straße 2A; Bäckerei Birkl , Vilsstraße 9; Bäckerei Meyer , Regensburger Straße 50; Backshop am Ring , Sechserstraße 5); BIO Organic 56 , Georgenstraße 56; Cafébar Colomba , Marktplatz 10; Café Baroco , Viehmarkt 11; Café Cherubini , Georgenstraße 15; Zentral , Marktplatz 6; City Grill , Georgenstraße 40; Hartl Gastro Im Bahnhof, Kaiser-Ludwig-Ring 7; Jugendzentrum , Bruno-Hofer-Straße 8; Klinikum St. Marien , Mariahilfbergweg 7; Café Kult , Emailfabrikstraße 12; Lieblingsplatz , Marktplatz 9; L'Osteria , Franziskanergasse 5; Metzgerei Hottner , Marktplatz 7; Robert's Trattoria Bavaria , Marktplatz 11 sowie die Stadtbäckerei Schaller in den Filialen Georgenstraße 4, Pfistermeisterstraße 33A (Edeka), Fuggerstraße 4 (Real) und Neumühler Straße 7 (Edeka).

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