12.02.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Viele Gartenbesitzer haben darauf schon gewartet Es wird wieder gehäckselt

Gartenbesitzer aufgepasst: Die nächste Häckselaktion steht an. Die Vorteile: Der Weg zum Grüncontainer entfällt, und das Häckselgut kann gekauften Rindenmulch ersetzen.

Die Frühjahrs-Häckselaktion beginnt am Montag, 6., und endet am Freitag, 10. März. Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

Ab sofort ist es möglich, sich bei der Stadt Amberg für die Frühjahrs-Häckselaktion anzumelden, die von Montag, 6., bis Freitag, 10. März, anberaumt ist. Bis Freitag, 24. Februar, nimmt die Abfallberatung entsprechende Vormerkungen entgegen. Mit von der Partie sein können alle Bürger, deren Grundstück an die städtische Hausmüllabfuhr angeschlossen ist.

Zu ihnen kommt die Stadtgärtnerei mit einem Häcksler, um vor Ort Sträucher und Äste zu zerkleinern. Dabei wird Strauch- und Baumschnitt mit einem Durchmesser von bis zu 25 Zentimetern angenommen. Wurzelstöcke und kleinteiliges Grüngut wie Bodendecker hingegen werden nicht verarbeitet.

Die Gebühren sind wie folgt gestaffelt: 30 Minuten Häckselzeit kosten zwölf Euro, für jede weitere angefangene Viertelstunde werden acht Euro berechnet. Die maximale Häckselzeit beträgt zwei Stunden. Anmeldungen nimmt die städtische Abfallberatung unter Telefon 0 96 21 / 102 48 oder per E-Mail an die Adresse umwelt[at]amberg[dot]de entgegen. Außerdem kann man sich auf der Website www.amberg.de/umwelt - Abfallberatung online anmelden.

Empfehlenswert ist die Häckselaktion gerade auch für ältere Menschen. "Denn die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei übernehmen die Aufgabe, den Häcksler zu befüllen", schreibt die Stadt in einer Presse-Info. Ein Vorzerkleinern ist nicht notwendig, da ein Großhäcksler im Einsatz ist. Das Material muss lediglich an einer gut erreichbaren Stelle bereitgelegt werden, wie sie zum Beispiel von der Müllabfuhr bei der Tonnenentleerung angefahren wird. Das Häckselgut kann jedoch nicht aus Grundstücken herangeholt oder über Zäune gehoben werden. Die zerkleinerten Äste und Sträucher verbleiben anschließend vor Ort.

"Holzhäcksel enthalten nur wenige Nährstoffe und stören das Wachstum von Unkraut", heißt es in der Pressemitteilung weiter. Da sie sich zudem sehr positiv auf die Bodenstrukturen auswirken, seien sie im heimischen Garten vielseitig verwendbar. "Am besten eignen sich die Häcksel zum Abdecken der Gartenwege und zum Auslegen unter Hecken- und Beerenpflanzungen. Aber auch als Strukturmaterial für die heimische Kompostierung oder die Biotonne sind sie ideal." Dort nämlich sei das Häckselgut ein idealer Zusatz für feuchtes organisches Material wie Küchenabfälle oder Rasenschnitt.

Sollte das Häckseln aufgrund ungeeigneter Witterungsverhältnisse in der anvisierten Woche nicht möglich sein, wird versucht, die Woche wegen des Heckenschneideverbots von März bis September in Absprache mit dem Naturschutz etwas nach hinten zu verschieben. Sollte dieser Zeitraum nicht ausreichen, so entfällt die Häckselaktion im Frühjahr ganz, teilt die städtische Abfallberatung mit. Nächstmöglicher Termin wäre dann die Woche vom 6. bis 10. November.

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