08.12.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Wildgulasch, Kutschenfahrten und viel mehr Beliebter Berg-Basar

An Besuchern mangelt es dem Weihnachtsbasar auf dem Mariahilfberg nicht. Parkplätze sind rar - und Hungrige brauchen Geduld.

Die Bergkirche bietet eine eindrucksvolle Kulisse. Nur der Schnee fehlt.
von Autor GFProfil

Amberg. (gfr) Ordentliche Wartezeiten mussten am Freitag nach der offiziellen Eröffnung alle in Kauf nehmen, die Wildgulasch, Wildsau oder Würstl vom Grill genießen wollten. An der persönlichen Eröffnung des zehnten Forstlichen Weihnachtsbasars hätte ihn nur eine Vorladung beim Ministerpräsidenten hindern können, scherzte OB Michael Cerny. Denn der Berg sei ein gesegneter Ort. Und ein Naherholungsgebiet, in das die Förster und Jäger viel Arbeit investieren. Gäste seien eigentlich genug da, nur noch ein wenig Schnee fehle. Pater Seraphin von den Franziskanern hob die gute und enge Nachbarschaft zwischen Kloster und Forstverwaltung hervor. "Lassen Sie sich's bei uns heroben gutgehen", sagte anschließend Martin Seitz, der Leiter des Städtischen Forstamts.

Angeboten werden auf dem Berg wie gewohnt Weihnachtsschmuck, Reisig und Mistelzweige, Töpferwaren und Holzkunstartikel. Wieder ein Jahr sei seit dem letzten Weihnachtsbasar vergangen, sagte Seitz. Ein ereignisreiches Jahr mit viel Arbeit für die Mitarbeiter des Forstamts, denn Stürme, aber auch der Borkenkäfer, hätten ihre Spuren im Wald hinterlassen. Und vom Klimawandel blieben die städtischen Wälder ebenfalls nicht verschont. Auch mit der Rückkehr des Wolfes müssten sich Forst und Jägerschaft befassen.

Am Samstag ist der Weihnachtsmarkt ab 9.30 Uhr geöffnet. Es gibt Christbäume zu kaufen und Kutschen, in denen sich die Mädchen und Buben nach Lust und Laune durch den Wald am Mariahilfberg fahren lassen können.

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