14. Kindertheaterfestival mit sechs verschiedenen Stücken und 17 Aufführungen
Der Sieger darf anfangen

Nur zerknülltes Papier? Nein, ein Theater. Am Montag, 5. März zeigt die in Berlin lebende israelische Künstlerin Maayan Iungman das Stück "Niyar - A Paper Tale". Bild: Chmura-Cegielko

"Atome spalten ist ein Kinderspiel, verglichen mit einem Kinderspiel." Wer das Kindertheaterfestival (KIT) besucht, kann Albert Einstein nur recht geben: Ab Sonntag, 4. März, heißt es Bühne frei. Das Publikum bekommt bis Freitag, 9. März, sechs verschiedene Kindertheaterstücke und 17 Aufführungen serviert. Die Vorstellung "Der kleine Prinz" am Donnerstag, 8. März, ist bereits ausverkauft, für den Feuerwehrelch Finn am Freitag, 9. März, gibt es nur noch wenige Restkarten.

Für den Startschuss des Festivals mit dem Siegerstück des Vorjahres sind noch Karten erhältlich. 2017 konnte das Figurentheater von Maria Bretschneider aus Dresden mit "Lieschen Radieschen und der Lämmergeier" den Wettbewerb gewinnen. Er bekommt daher die kleinere Version des in der Stadtbibliothek ausgestellten "großen KIT" überreicht. Außerdem wird das Stück am Sonntag, 4. März, um 14 und 16 Uhr noch einmal gespielt - es geht um ein selbstbewussten Lieschen und dessen Träumen sowie den Beginn einer wahren Freundschaft. Auch am Montag, 5. März, beim Auftakt des Wettbewerbs, den die in Berlin lebende israelische Künstlerin Maayan Iungman übernehmen wird, können noch Karten erworben werden. Die Schauspielerin gastiert im Saal des Jugendzentrums mit "Niyar - A Paper Tale", was in der Übersetzung nichts anderes bedeutet, als dass ihr Papiertheater allein mit diesem Werkstoff und ganz ohne Worte auskommt. Aus einem Berg von zerknülltem Papier entsteht unter ihren Händen eine Phantasiewelt, die sich durch die Musik von Thomas Moked zu einer Szenerie aus zauberhaften Illusionen entwickelt und für Kinder ab fünf Jahren geeignet ist. "Komm, wir finden einen Schatz!" Diese Aufforderung richtet das Theater Morgenroth & Schwester am Dienstag, 6. März, an seine Zuschauerinnen und Zuschauer ab vier Jahren. Frei nach dem Kinderbuch von Janosch erzählen, spielen und singen die Schauspielerinnen Meike Hess und Rebecca Kirchmann diese Geschichte vom Suchen und Finden, von Freiheit und Abenteuer. Wer sich an der Schatzsuche beteiligen möchte, kann noch Karten ergattern.

Aufgrund einer Erkrankung im Ensemble muss das für Mittwoch, 7. März, geplante Stück "Wo die wilden Kerle wohnen" abgesagt werden. Stattdessen wird "Albin und Lila, oder: Können Schweine Hühner lieben?" gezeigt. Nach dem Buch von Rafik Schami entführt Christian Kruse sein Publikum in die Welt eines Bauernhofes, wo sich zwischen einem Schwein und einem Huhn eine Freundschaft entwickelt. Tickets sind in der Tourist-Info, Hallplatz, 09621/10 12 33, tourismus@amberg.de, erhältlich. Der Eintritt kostet fünf Euro für Kinder und sechs Euro für Erwachsene.
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