02.08.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

4. Jahressitzung des Fördervereins Michael Mathias Prechtl e.V. Steter Tropfen höhlt den Stein

Ein eigenes Museum für Michael Mathias Prechtl bleibt auch in Zukunft das Ziel des Fördervereins. "Man bedenke, wie viele seiner Werke hängen und wie viele sich noch im Archiv befinden," sagt Michaela Grammer, die zusammen mit Kunsthistorikerin Beate Wolters verantwortlich für die Führungen ist.

Schatzmeister Ronald Schneider, Vorsitzender Wolfgang Dersch und Stellvertreterin Judith von Rauchbauer (von links) bleiben an der Spitze des Fördervereins Michael Mathias Prechtl. Bild: Karin Hegen
von Karin HegenProfil

Beide wurden beim Jahrestreffen im Stadtmuseum für ihr Engagement gelobt. Viele Besucher hatten sich bei Judith von Rauchbauer (Museumsleiterin und stellvertretende Vorsitzende) für Grammers und Wolters' kompetente und unterhaltsame Informationen bedankt.

Ein Teil von den inzwischen 110 Mitgliedern war anwesend, um gut gelaunt dem Bericht des Vorsitzenden Wolfgang Dersch, seines Zeichens auch städtischer Kulturreferent, zu lauschen und diesen anschließend wieder einstimmig zu bestätigen. Dersch informierte über den erfreulichen Zuwachs an Förderern. Im vergangenen Jahr seien 20 Prozent hinzugekommen. Schatzmeister Ronald Schneider berichtete entsprechend von einem Anstieg der Finanzen. Aber trotz dieser positiven Entwicklung waren sich die Verantwortlichen einig, dass nur mit Hilfe der Stadt ein Michael-Mathias-Prechtl-Museum möglich ist. "Wir werden im Stadtrat weiter dranbleiben", versprach Dersch und sagte: "Steter Tropfen höhlt den Stein." Im vergangenen Vereinsjahr unternahmen die Mitglieder einen Ausflug nach Nürnberg, um Prechtl-Kunstwerke an den Wänden einer Schule und im Klinikum zu bestaunen. Um weiter auf Entdeckungsreise zu gehen, wird bereits der nächste geplant. Der Adventskalender in Zusammenarbeit mit der Amberger Zeitung, bei dem sich 21 Autoren mit Prechtl-Bildern auseinandersetzten, war nach Meinung aller eine gelungene Sache. Um diese Texte und Fotos von Exponaten zusammenzufassen, wird bei geeignetem Sponsoring ein Katalog oder Broschüre ins Auge gefasst. Einen Kinoabend wird es auch bald geben, denn der Verein hat zwei DVDs erhalten. Inhalte sind ein Maler-Porträt aus dem Jahr 1968 und eine Dokumentation von 1971 mit Prechtls "Auf den Spuren Dürers".

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