27.04.2018 - 19:28 Uhr
Oberpfalz

Amberger Bierfest schlägt wieder voll ein Geballte Braukompetenz

Bereits zum dritten Mal in Folge feierten die Amberger sich und ihr Bier. Nach der Premiere des Bierfests auf der Bleichwiese vor zwei Jahren anlässlich des damaligen 500-jährigen Bestehens des Reinheitsgebots ist das Fest der sechs Amberger Brauereien mittlerweile zu einer festen Einrichtung geworden.

von Andreas Brückmann (brü)Profil

Standesgemäß eröffnet mit drei Böllerschüssen der Stadtwache, oblag es Oberbürgermeister Michael Cerny, das erste Fass Amberger Festbiers anzuzapfen. „Wir können stolz auf unsere Brauereien sein, die auch über die Grenzen unseres Landkreises hinaus bekannt sind“, sagte Cerny. Es folgten vier Schläge und ein kleiner Sicherheitsstups auf den Zapfhahn, womit die Gaudi offiziell eröffnet war.

Nicht nur die Gäste aus Politik und Wirtschaft feierten am Freitagabend die Eröffnung, die Besucher kamen wieder so zahlreich, dass man dann schon etwas Wartezeit einplanen musste, um seinen extra angefertigten Bierkrug nachfüllen zu lassen. Wobei auch in diesem Jahr der Bierkrug bei dem ein oder anderen Gast für Kontroversen sorgte. „Wenn man schon das Amberger Bier probieren will, dann bitte auch standesgemäß mit zumindest einem Halb-Liter-Krug“, war des öfteren zu hören, bezugnehmend auf das 0,3 Liter fassende Bierglas, das man sich zunächst auch kaufen musste. Für diejenigen, die sich aber durch die über 50 verschiedenen Sorten der sechs Brauereien durchtesten wollte, war der kleine Krug dann doch das Maß der Dinge. Die Blaskapelle Philharmenka aus Nürnberg begleitete den Abend musikalisch. Die „6 lustigen Fünf“ sorgten am Samstagabend dafür, dass die Gäste unterhalten wurden.

Ein erstes durchweg positives Resümee zogen dabei die Amberger Brauereichefs Anton Bruckmüller, Franz Kummert, Gerhard Schmidkonz, Martin Sterk, Arno Diener und Max Winkler. Vor allem Winkler war mit der rechtzeitig zum Bierfest neu eingeführten Sorte „Helle Freude“ zufrieden. Nicht nur er, sondern auch seine Kollegen nutzten das Fest als Plattform, Werbung für die Bierstadt Amberg zu machen.

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