04.12.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Das andere Adventssingen: 90 Minuten Auszeit im Advents-Stress

Mit der Zeit ist es ja so eine Sache. Gerade im Advent scheint sie bei manchen im Trubel um Geschenke, Plätzchen-Stress und Weihnachtsbaum-Kampf nur so vorbeizufliegen. Grund genug, sich eine 90-minütige musikalische Auszeit davon zu gönnen. Und dies unter dem passenden Motto: Zeit.

Die Katholische Jugendstelle und die Pfarrei St. Michael hatten zum etwas anderen Adventssingen eingeladen. Das Motto lautete: Zeit. Bild: brü
von Andreas Brückmann (brü)Profil

Amberg. (brü) Die Katholische Jugendstelle hatte mit der Pfarrei St. Michael zum etwas anderen Adventssingen nach St. Michael eingeladen. Gestaltet wurde das 90-minütige Konzert von den Bands Straight Ahead und Impessa (beide Amberg) sowie den Chören CHORlibri (Weiden) und Cantora aus Tirschenreuth.

"Es freut mich, dass so viele trotz des widrigen Wetters den Weg zu uns nach St. Michael gefunden haben", sagte Gemeindeassistent Benedikt Eckert, der zunächst auf das Thema des Abends einging: "Ein Problem mit der Zeit ist, dass man eigentlich nie genug davon hat. Deshalb ist es wichtig, sich bewusst Zeit zu nehmen, für die Sachen, die einem wirklich wichtig sind. Sie haben schon viel richtig gemacht, in dem sie sich gesagt haben, ich nehme mir jetzt einmal 90 Minuten Zeit, hier und heute in das Andere Adventssingen zu gehen und mich da einfach mal überraschen zu lassen, von den anderen Texten und anderen Liedern, die jetzt bei diesem Adventssingen heute kommen." Gegliedert wurde der Abend in vier Bereiche: Unter den Aspekten Zeit des Vertrauens, Zeit des Umdenkens, Zeit der Vielfalt sowie Auszeit präsentierten die mitwirkenden Gruppen jeweils vier Stücke. Klassischer Chorgesang - wie mit "Menschen auf dem Weg durch die dunkle Nacht" oder "Kommt, wir wollen den Himmel wagen" - wechselte sich ab mit bekannten Stücken der Popmusik:"Über sieben Brücken musst du gehen", "Ich wollte nie erwachsen sein" und "We are the world". In Kombination mit dem von Kerzenlicht erhellten Gotteshaus ergab sich so ein wundervoller musikalischer Abend, für den man sich gerne eben die Zeit nahm.

Und nicht nur sich Gutes tat. Der Eintritt war frei, freiwillige Spenden kommen dem Hospizverein zugute.

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