14.05.2018 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Die Dialektbeauftragten warenzu Gast bei der Vernissage der Weltanschauungsbeauftragten Bilder mit hintersinnigem Humor

Die neue Saison hat begonnen: Hans Graf eröffnete die erste Ausstellung des A.K.T.-Kunstvereins in diesem Jahr. Zahlreiche Kunstfreunde waren in die Kulturstift-Galerie gekommen, um dabei zu sein, wenn die Werke von Andrea Sohler und den beiden Weltanschauungsbeauftragten zum ersten Mal im Amberger Stadtgebiet gezeigt werden.

Auch Annelie (links), die Tochter von Martin Fürbringer, ist zur Vernissage gekommen. Rechts Andrea Sohler. Öffnungszeiten: Freitag, Samstag und Sonntag jeweils von 15 bis 18 Uhr. Die Ausstellung läuft noch bis Sonntag, 20. Mai. Bild: Hartl
von Johann FrischholzProfil

Die Weltanschauungbeauftragten, das sind Martin Fürbringer und der im Jahr 2016 verstorbene Philipp Moll. Den Namen gaben sich die beiden Künstler aus Nürnberg, nachdem sie von Sektenbeauftragten der Kirchen gehört hatten. Sie waren einfach der Meinung, dass der Begriff neutralisiert und erweitert werden sollte und gaben ihrer kleinen Künstlergruppe - sie bestand ja nur aus zwei Personen - diesen etwas merkwürdigen Begriff. Als Duo arbeiteten sie gemeinsam an Pappmodellen von fiktiven Bauwerken, zum Beispiel der "Bundesanstalt für Dekompensation" oder der "Evangelikalen Hakenkirche". Um diese und die an kleine, naive Kinderzeichnungen erinnernden Werke besser zu verstehen, gab Hans Graf einen wertvollen Hinweis: Man möge doch der Preisliste die jeweiligen Namen der Bilder entnehmen, um den Humor, der sich hintersinnig in den Werkchen verbirgt, besser zu verstehen. Andrea Sohler hingegen verwendet eine völlig andere Technik. Sie fotografiert - oder malt, wie Hans Graf anmerkte - "mit ihrem Handfernsprechgerä"t.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp