25.04.2018 - 12:23 Uhr
Oberpfalz

Die Kino-Neustarts im Überblick Marvel-Superhelden treffen auf Bösewicht Thanos

Es ist einer der Filmstarts des Jahres. Hulk, Thor, Spider-Man, Iron Man, Captain America, Dr. Strange, die Guardians und noch weitere Superhelden gemeinsam auf der Leinwand: Das gab es noch nie.„Avengers: Infinity War“ dürfte dabei wieder ordentliche viel Geld in die Kassen des Marvel-Studios spülen. 

Josh Brolin als Thanos in "Avengers 3: Infinity War".
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

Die Filmstarts  
„Avengers: Infinity War“:
Der erste Trailer zu diesem Film soll in 24 Stunden mehr als 200 Millionen Mal abgerufen worden sein. Die Erwartungen an eine Fortsetzung der Geschichte rund um das Marvel-Superteam der Avengers sind groß. Nun kommt „Avengers: Infinity War“ in die Kinos. Anthony und Joe Russo, als Regisseure bereits für die Comic-Verfilmungen „The Return of the First Avenger“ (2014) und „The First Avenger: Civil War“ (2016) verantwortlich, haben auch diesmal das Sagen. Unterstützt werden sie von einem riesigen Darsteller-Ensemble, zu dem Namen gehören wie Chris Evans, Mark Ruffalo, Benedict Cumberbatch, Gwyneth Paltrow und Benicio del Torro. Zusammen kämpfen die Helden des Films gegen Bösewicht Thanos.
(Regie: Anthony und Joe Russo – Mit Chris Evans, Scarlett Johansson, Chris Hemsworth – 149 Minuten – FSK o.A.) (dpa)

„Draußen in meinem Kopf“: Seit seinem Unfall vor laufenden Kameras in der ZDF-Show „Wetten dass,..?“ 2010 ist sein Name bundesweit ein Begriff. Doch Samuel Koch ist außerdem vor allem eines: Schauspieler. Der 30-Jährige gehört zum Ensemble des Staatstheaters Darmstadt und hatte kurze Auftritte im Anti-Kriegsfilm „4 Tage im Mai“ und in Til Schweigers Tragikomödie „Honig im Kopf“. Jetzt ist er das erste Mal in einer Kino-Hauptrolle zu sehen: In „Draußen in meinem Kopf“ spielt er einen Gelähmten, der mit einem neuen Betreuer zusammentrifft. Doch der Anfang ist holprig.
(Regie: Eibe Maleen Krebs – Mit Samuel Koch, Nils Hohenhövel und Eva Nürnberg – 99 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

„Early Man“: Im Animationsfilm will ein kleiner Stamm von Steinzeitmenschen seine Heimat gegen eine Invasion von Vertretern des Bronzezeitalters verteidigen. Für Höhlenmensch Dug, Wildschwein Hognob und die anderen Stammesmitglieder ist ein Fußballspiel die einzige Chance, ihr kleines Dorf im Wald zu retten. Glücklicherweise leben die Steinzeitmenschen im Mutterland des Fußballs, haben sportliche Vorfahren und eine gute Trainerin. Oscar-Gewinner Nick Park, der mit den «Wallace & Gromit»-Filmen bekannt wurde, führte Regie bei dem unterhaltsamen Stop-Motion-Spektakel, das mit smartem Humor punktet und für Fußballkenner ein paar besondere Gags parat hält. In der Originalfassung leihen Filmstars wie Eddie Redmayne („The Danish Girl“) und Tom Hiddleston („The Avengers“) den Figuren ihre Stimme. In der deutschen Version sind es unter anderem Friedrich Mücke und Komiker Kaya Yanar.
(Regie: Nick Park – 89 Minuten – ohne Altersbeschränkung) 8dpa)

„A Beautiful Day“: Für diesen Rachethriller gewannen die Filmemacherin Lynne Ramsay („We Need to Talk About Kevin“) und Hauptdarsteller Joaquin Phoenix („Walk the Line“) zwei Preise in Cannes: Ein New Yorker Senator engagiert Joe, einen traumatisierten Söldner. Seine minderjährige Tochter Nina wird von einem Pädophilen-Ring gefangen gehalten. Joe schlägt routiniert zu und hinterlässt beinahe keine Zeugen. Doch nachdem er die apathische Nina huckepack aus dem Schlachthaus getragen hat, werden beide von Killerkommandos in Empfang genommen statt von Ninas Vater.
(Regie: Lynne Ramsay – Mit Joaquin Phoenix, Ekaterina Samsonov und Judith Roberts – 90 Minuten – frei ab 16 Jahren) (dpa)

„Eldorado“: Während des Zweiten Weltkrieges nahm die Familie des Schweizer Regisseurs Markus Imhoof das Flüchtlingsmädchen Giovanna aus Italien auf. „Du bist der Grund, warum ich mich auf diese Reise mache“, erzählt der 76-Jährige zu Filmbeginn aus dem Off. „Um zu sehen, was ich eigentlich nicht sehen will.“ Und so macht sich der Regisseur auf, den Flüchtlingsströmen näher zu kommen. Herausgekommen ist eine bemerkenswerte Dokumentation: „Eldorado“ zeigt mit einfachen Mitteln nicht nur komplexe Zusammenhänge auf, sondern wird auf erschütternde Weise auch zu einem Appell für mehr Menschlichkeit und Mitgefühl.
(Regie: Markus Imhoof – 95 Minuten – frei ab 6 Jahren) (dpa)

„Madame Aurora und der Duft von Frühling“: Man kennt Agnès Jaoui als Darstellerin aus Filmen wie „Nur Fliegen ist schöner“ oder „Schau mich an!“. Nun läutet die Französin mit ihrem neuen Film den Frühling ein: Jaoui schlüpft in die Rolle der lebensfrohen Aurora, die sich nicht nur unlängst von ihrem Mann getrennt hat und ihren Job verloren hat, sie wird auch noch Großmutter. Auf Aurora wartet eine Achterbahn der Gefühle: mal sitzt sie beim Arbeitsamt, mal bei einem misslungenen Date, mal kommt es zu Auseinandersetzungen mit ihren Töchtern. Dann trifft Aurora eine alte Jugendliebe. Der Film wurde ausgezeichnet mit dem „Prädikat besonders wertvoll“ und lockte in Frankreich mehr als 450.000 Besucher in die Kinos.
(Regie: Blandine Lenoir – Mit Agnès Jaoui, Thibault de Montalember und Sarah Suco – 89 Minuten – ohne Altersbeschränkung) (dpa)

„100 Jahre Bauhaus“: Unzählige Namen aus den Bereichen Architektur, Kunst und Design, die mit der Geschichte des Bauhauses, der wohl bekanntesten und historisch wichtigsten deutschen Kunstschule, verbunden sind: von Lyonel Feininger und Paul Klee über Wassily Kandinsky und Oskar Schlemmer bis hin zu Marcel Breuer, Marianne Brandt, László Moholy-Nagy. Gegründet wurde das Bauhaus vor bald 100 Jahren in Weimar vom Architekten Walter Gropius. Anlässlich des näher rückenden Bauhaus-Jubiläums in 2019 widmet sich ein 90-Minüter der abwechslungsreichen Geschichte der Kunstschule. In der Dokumentation geht es nicht nur um die Evolution der Schule, deren Umzug nach Dessau etwa, sondern auch um Visionen für Design und Architektur im 21 Jahrhundert.
(Regie: Niels Bolbrinker und Thomas Tielsch – 90 Minuten – ohne Altersbeschränkung) (dpa)

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