Gau-Adventsingen in der Amberger Bergkirche
Trachtler loben den Herrn

Mit mächtigen Klängen erfüllten die Hahnbacher Alphornbläser die Bergkirche beim Gau-Adventsingen.

Die Besucher füllten nicht nur die Kirchenbänke und zusätzlich geschaffene Sitzgelegenheiten, sondern nahmen auch gern mit einem Stehplatz vorlieb: Groß war das Interesse am Adventsingen des Oberpfälzer Gauverbands der bayerischen Heimat- und Trachtenvereine Gebiet West in der Amberger Bergkirche.

-Sulzbach. (ads) Diese besondere Andacht in der Wallfahrtskirche bot Gelegenheit, der Heilsgeschichte in bayerischer Mundart zu lauschen - und deren stimmungsvoller musikalischer Interpretation durch Musik- und Gesangsgruppen aus der Region. Die Besucher spendeten den Musikern und Sängern nicht nur langen Applaus, sondern fütterten auch großzügig die Spendenkörbchen zugunsten der Sanierung der Bergkirche: 850 Euro kamen dabei zusammen.

Ganz bodenständig

Konrad Stauber, der Musikwart des Heimat- und Trachtenvereins Stamm aus Sulzbach-Rosenberg, hatte als Initiator und Organisator auf für dieses 15. Adventssingen ein anspruchsvolles Programm auf die Beine gestellt. Gestaltet wurde es von den Hahnbacher Alphornbläsern, den Stauber-Moila aus Atzmannsricht, dem Gebenbacher Viergesang, dem Duo Morgenschweis/Lommer und der Sulzbacher Stubenmusik vom Heimat- und Trachtenverein Stamm Sulzbach-Rosenberg mit bodenständigen Instrumentalstücken und vorweihnachtlichen Weisen.

Mit Bezug zum Heute

Dazwischen las Konrad Stauber die Heilsgeschichte aus der Feder von Pfarrer Hans Sommer. Mit fulminanten Klängen läuteten die Hahnbacher Alphornbläser das Adventsingen ein, und bereicherten es auch im weiteren Programm. Die Franziskanerpatres übernahmen als Hausherren die Begrüßung und dankten allen für die Unterstützung der Kirchen-Sanierung. Mit Pfarrer Sommers Texten von "Das Volk Israel" bis zu "Herbergssuche - damals und heute" entführte Konrad Stauber die Zuhörer in die Zeit von Josef und Maria, schuf aber auch einen schlüssigen Bezug zum Heute.

Zum Abschluss der Andacht spendeten die Hausherren den Besuchern den kirchlichen Segen. Mit dem "Engel des Herrn" leisteten dann auch die Besucher noch ihren gesanglichen Beitrag.
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