13.04.2018 - 14:42 Uhr
Oberpfalz

Harry G. begeistert im Amberger ACC Mit vollem Körpereinsatz

Von Nadine Schlegl

Harry die Ehre! Komiker Harry G. bei seiner zweiten Bühnenshow im Amberger ACC. Bild: Schlegl
von Redaktion OnetzProfil

Amberg. Er ist für seine lustigen Web-Videos auf Facebook und Co bekannt. Nun beweist sich der gebürtige Regensburger Markus Stoll unter dem Künstlernamen Harry G. auch auf der großen Bühne und tourt derzeit mit seinem zweiten Programm "#HarrydieEhre!" durch Deutschland. Mit viel Witz grantelt der Komiker über aktuelle Modeerscheinungen und Kuriositäten unserer Zeit. Vom bayerischen Lebensgefühl über WhatsApp-Pannen und Facebook-Nervensägen bis hin zu Smoothies und Veganern. Dabei macht er sich auch gerne über andere Städte und Dialekte lustig.

Am Donnerstag besucht Harry G. das Congress-Centrum in Amberg und bringt mit vollem Körpereinsatz das gemischte Publikum zum Lachen. Jung und Alt lassen sich die Chance nicht entgehen, den Komiker und seine Neuauflage des guten alten Kabaretts live mit zu verfolgen. Immer wieder nimmt er Bezug auf das Publikum, stellt Fragen und scherzt über Besucher aus Schwarzenfeld und Nürnberg sowie einen gestandenen TSV-1860er-Fan. Zudem ahmt er bei jedem seiner Sketche verschiedenste Dialekte oder die Reibeisenstimme seines Kettenraucher-Spezls Alfons nach. Diese Spontanität kommt bei den Besuchern sichtlich gut an.

Auch die Geschichte über eine peinliche Smartphone-Panne sorgt für laute Lacher und tobenden Beifall. Harry G. warnt damit vor der Verwechslungsgefahr der zahlreichen WhatsApp-Gruppen. Beim letzten Männerabend verabschiedet sich Harry's volltrunkener Spetzl Wolfi mit den Worten, er bräuchte Abwechslung von seiner Frau, ins nahe gelegene Bordell. Aus Jux und Gaudi sendet Harry G. in die Gruppe der Männertruppe die Worte "Haha der Wolfi ist im Puff!". Nur leider erwischt er eine falsche Gruppe, nämlich die Kita-Fahrgemeinschaft. Kurze Zeit später wird eine neue Gruppe erstellt: Wolfi's Scheidung.

Natürlich ist auch der Bayerische Dialekt ein großes Thema. Nach dem Motto "Mia san Mia" scherze er über bayerische Floskeln. So begrüßt sich der Bayer mit "Servus", was auf Lateinisch soviel wie "Ich diene dir" bedeutet. Einen Abgang hingegen fordert der bayerische Bürger mit den Aussagen "Schleich di" oder "Schleich di, sonst kriagst a Fotzn!". Aber damit sollte man sorgsam umgehen. In Berlin denkt man, jemand droht mit einer Geschlechtsumwandlung. Und in Köln würde man sich darüber freuen.

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