13.12.2017 - 13:41 Uhr
Oberpfalz

Machtvoller Kinostart „Star Wars: Die letzten Jedi“

Meister Yoda würde wohl sagen: Es endlich so weit ist. Die Macht kehrt auf die Leinwand zurück. Mit „Star Wars: Die letzten Jedi“ kommt bereits der achte Teil der Saga ins Kino („Rogue One“ nicht mitgerechnet). Es dürfte wohl einer der am meisten erwarteten Filme des Jahres sein.

von Christopher Dotzler Kontakt Profil

Die Filmstarts

„Star Wars: Die letzten Jedi“: Im Science-Fiction-Spektakel von Regisseur Rian Johnson („Looper“) dreht sich alles um die Rückkehr von Luke Skywalker (Mark Hamill) und dessen mysteriöse Vergangenheit. Außerdem steht der Kampf der Widerstandsbewegung um Rey (Daisy Ridley), Poe Dameron (Oscar Isaac) und Finn (John Boyego) gegen die dunkle „Erste Ordnung“ mit dem innerlich zerrissenen Schurken Kylo Ren (Adam Driver) im Mittelpunkt. Die achte Episode der „Star Wars“-Reihe knüpft direkt an den Vorgängerfilm „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ an, an dessen Ende Rey den lange verschollenen Skywalker ausfindig machte. Der Jedi-Meister soll ihr die Geheimnisse der Macht beibringen. Doch er zögert. Die im Dezember 2016 gestorbene Carrie Fisher ist in „Star Wars: Die letzten Jedi“ ein letztes Mal als Leia Organa zu sehen.
(Regie: Rian Johnson – Mit Mark Hamill, Daisy Ridley, Carrie Fisher und John Boyega – 152 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

„Meine schöne innere Sonne“: Isabelle lebt in Paris und ist Künstlerin. Sie könnte glücklich sein, denn sie ist erfolgreich und als Frau begehrt. Doch irgendwie will es mit der Liebe nach ihrer Scheidung nicht so recht klappen, obwohl es ihr nicht an Gelegenheiten mangelt. Ihre Lover sind Banker, Schauspieler und Künstler, aber ihre Erfüllung findet sie bei keinem. In ihrer Verzweiflung wendet sie sich schließlich an einen Wahrsager. Mit „Meine schöne innere Sonne“ hat Claire Denis („Les Salauds – Dreckskerle“) eine romantische Komödie gedreht, in der Juliette Binoche die Hauptrolle spielt. Der Film eröffnete in Cannes die Nebenreihe „La Quinzaine des Réalisateurs“.
(Regie: Claire Denis – Mit Juliette Binoche, Gérard Depardieu und Xavier Beauvois – 94 Minuten – frei ab 12 Jahren) (dpa)

„Die kanadische Reise“: Der geschiedene Pariser Angestellte Mathieu hat seinen in Kanada lebenden, leiblichen Vater nie kennengelernt. Als er von dessen Tod erfährt, reist der Mittdreißiger nach Montreal und wird dort von Pierre, einem Freund und Kollegen seines Vaters, empfangen. Dann lernt Mathieu auch seine beiden sehr gegensätzlichen Halbbrüder kennen. Aber eigentlich fühlt sich Mathieu zu Pierres aufmerksamer Frau und deren Tochter Bettina hingezogen. Nichts ist so wie es scheint in diesem französischen Familienfilm der einfühlsamen Art. Gelassen und mit viel Gespür für Zwischentöne erzählt Regisseur Philippe Lioret („Die Frau des Leuchtturmwärters“; „Welcome“) von lange gehüteten Geheimnissen und dem Entdecken neuer Verbindungen.
(Mit Pierre Deladonchamps, Gabriel Arcand, Catherine De Léan und Marie-Thérèse Fortin – 98 Minuten – frei ab 6 Jahren) (dpa)

„Lieber Leben“: Ben hatte noch vieles vor. Doch nach einem Unfall ist er vom Hals abwärts gelähmt. In einem Reha-Zentrum muss er wieder vieles neu erlernen. Dabei trifft er auf Gleichaltrige, die sein Schicksal teilen, so wie Fahrid, de sich mit seiner Behinderung abgefunden hat, und Steven der sein Schicksal mittlerweile auslacht. „Lieber Leben“ handelt vom Alltag in einem Reha-Zentrum und vom Kampf um die Hoffnung auf ein Zurück in das alte Leben. Der Film lehnt sich an das Buch von Fabien Marsaud an, der selbst 1997 nach einem Unfall teilweise gelähmt war. Heute ist Marsaud unter dem Namen Grand Corps Malade (Großer kranker Körper) als Poetry-Slam-Künstler bekannt. Die schwarzhumorige Komödie drehte er zusammen mit Mehdi Idir.
(Regie: Fabien Marsaud und Mehdi Idir – Mit Pablo Pauly, Nailia Harzoune und Soufiane Guerrab – 112 Minuten – frei ab 6 Jahren) (dpa)

„Ferdinand - Geht stierisch ab!“: Ferdinand ist ein großer Stier mit einem gutmütigen Herzen. Doch weil er eben so riesig ist, wird er für ein wildes Tier gehalten und gefangen genommen. Ferdinand landet in Spanien, weit weg von seiner Familie. Doch der Stier möchte nach Hause zurückkehren und trommelt dafür einige Außenseiter zusammen - das Abenteuer kann beginnen. In der deutschen Fassung sind die Stimmen von Daniel Aminati (Ferdinand), Bettina Zimmermann (Elvira) und Steven Gätjen (Der Tierfänger) zu hören.
(Regie: Carlos Saldanha – 106 Minuten – ohne Altersbeschränkung) (dpa)

„Ein Date für Mad Mary“: In seinem ersten Spielfilm entführt uns der Ire Darren Thornton in die Welt einer jungen Frau: Mary (Seána Kerslake), die allein stehend lebt, und sich eines Tages mit der gar nicht so leichten Aufgabe konfrontiert sieht, anlässlich der Vermählung ihrer besten Freundin eine Begleitung zu finden. Wir befinden uns in der irischen Stadt Drogheda, einem Vorort der Hauptstadt Dublin, und Mary, wegen ihrer impulsiven Art von allen nur als „Mad Mary“ angeredet, hat erst jüngst eine Haftstrafe von einem halben Jahr hinter sich gebracht. Während ihrer Zeit im Gefängnis aber hat sich Marys beste Freundin, Charlene, verlobt. Und nun soll ausgerechnet Mary bei der Hochzeit als Trauzeugin fungieren.
(Regie: Darren Thornton – Mit Seána Kerslake, Tara Lee und Charleigh Bailey – 82 Minuten – frei ab 6 Jahren) (dpa)

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