30.01.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Zauberer und Mentalmagier Kalibo zu Gast in Amberg Verblüffen und Erstaunen als Basis für fesselnde Magie

(ads) Wenn sich Comedy und Zauberei treffen, ist dem Publikum eine grandiose Show mit hohem Unterhaltungswert garantiert. Der Künstler und Mentalmagier Kalibo - er gilt als ein zeitgemäßer Vertreter seiner Zunft - stellte das nach seinem großartigen Erfolg des ersten Auftritts im vergangenen Jahr in Amberg erneut unter Beweis. Er schaffte es erneut, das Publikum quer durch alle Altersgruppen mit seiner einzigartigen Comedy-Zaubershow "Kann man davon leben?" in wahre Begeisterung zu versetzen.

Zauberkünstler und Mentalmagier Kalibo verzauberte das Amberger Publikum in seiner Comedy-Zaubershow mit verblüffenden, originellen und wahnwitzigen Tricks, wobei die Gäste des Abends stets in die Show eingebzogen wurden.
von Adele SchützProfil

Vielen Ambergern ist Kai Borchers, alias Kalibo, kein Unbekannter. Er selbst bezeichnet sich als "Zauberkünstler" und "Mentalmagier". Nicht wenige der Gäste dieses Abends im Musikomm ließen sich bereits bei der Premiere des gebürtigen Saarbrückers im zurückliegenden Jahr verzaubern und wollten sich die einmalige Show mit verblüffenden, originellen und wahnwitzigen Tricks nicht entgehen lassen.

Show muss sein

Zahlreichen Gästen im Saal im Alter zwischen sechs und 80 Jahren war Kalibo aber auch aus der Fernsehsendung "Verrückt nach Meer" bekannt, wo er als "Bordzauberer" Kreuzfahrt-Passagiere TV-gerecht entzückt. Im voll besetzten Saal des Kulturwerks herrschte bereits zu Beginn der Show, die auch Comedy-Züge trug, beste Stimmung, als Kalibo im knallig-orangefarbenem Outfit die Bühne betrat. Zunächst bekamen die Besucher eine Lektion im richtigen Applaudieren, damit die Gäste ihrer Begeisterung effektiv Ausdruck verleihen können und somit auch die Stimmung im Saal anheizen.

Kai Borchers ließ wissen, dass er als Kind stets der Langsamste auf dem Sportplatz gewesen sei. Um trotzdem die Aufmerksamkeit seiner Mitschüler zu gewinnen, hätte er für sich im Alter von 13 Jahre die Zauberei entdeckt. Mit intensivem Üben von Tricks und einem mit dem nötigen Equipment ausgestatteten Zauberkoffer habe er die Basis für seine ersten Auftritte im Kreis der Mitschüler und der eigenen Familie gelegt. Daraus seien inzwischen 1000 Spielereien mit der raffinierten und fingerfertigen Täuschung menschlicher Wahrnehmung geworden.

Staunen bewahren

Seine Spezialgebiete, so Kalibo, seien Kartentricks, aber auch die mittelalterliche Illusionstechniken. "Nachdem mich der Zaubervirus mit 13 Jahren gepackt hatte, bin ich heute immer noch auf der Suche nach ständig neuen Effekten und Ideen, um mein Publikum zu begeistern", gestand der Künstler. Schließlich versuche ein Magier, Dinge darzustellen, die eigentlich unmöglich seien. "Das Publikum muss in Staunen versetzt werden", betonte Kalibo, der sich selbst als einen "Erstauner" bezeichnet. Ein Magier müsse Überraschungsmomente nutzen, so dass die Zuschauer nicht zum Nachdenken kämen, sondern nach einem gezeigten Trick in Begeisterung verfallen.

Und weg ist der Ring

Für seine Fähigkeit, Menschen von Jung bis Alt in Erstaunen zu versetzen, aber auch mit Pseudoerklärungen zu verwirren, bekam das Publikum ausreichend Beweise geliefert. Da waren beispielsweise der einfache Tuch- und indische Seiltrick mit dem Verschwinden eines Eherings, eine Entfesselung oder waghalsige Kartenzauberei bis hin zum Schlucken von Stecknadeln nach der Manier eines Fakirs. Kalibo faszinierte sein Amberger Publikum, das stets in alle Tricks einbezogen wurde. Tosender Applaus war waren der wohl verdiente Künstlerlohn für einen ebenso zauberhaften wie magischen Abend der Extraklasse.

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