27.08.2014 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Anbau ans Gerätehaus in Rekordzeit dank 30 000 Euro Eigenleistung Schnell wie die Feuerwehr

Am Ende waren sogar die Beteiligten selbst überrascht, dass es so schnell ging: Die Ammersrichter Feuerwehr hat den dringend benötigten Anbau an ihr Gerätehaus bekommen - in Rekordzeit, vom Spatenstich im März bis zum Einzug im August. Möglich wurde dies nicht zuletzt dank der stattlichen Eigenleistung im Wert von 30 000 Euro: Die würdigte die CSU-Fraktion am Dienstagabend bei einem Rundgang durch den Stadtteil.

Den Anbau der Ammersrichter Feuerwehr besichtigte die CSU, angeführt von OB Michael Cerny (Fünfter von rechts) sowie (daneben, von links) Fraktionschef Dieter Mußemann, MdL Harald Schwartz, FFW-Vorsitzendem Wolfgang Nagler und 2. Bürgermeister Martin Preuß. Bild: Hartl
von Heike Unger Kontakt Profil

"Das hat eine Dynamik angenommen, mit der wir selber nicht gerechnet hatten", gestand der neue Ammersrichter FFW-Vorsitzende Wolfgang Nagler, als er den CSU-Vertretern den neuen Umkleidebereich zeigte: In dem Anbau des Gerätehauses ist die Ausrüstung der Retter jetzt ordentlich und - für die Feuerwehr besonders wichtig - schnell griffbereit untergebracht.

Früher, schilderte Nagler, hätten sich seine Leute bei Alarm praktisch direkt neben den ausrückenden Fahrzeugen umziehen müssen. Jetzt gibt es dafür eine eigene Umkleide, in der jeder der 65 Aktiven seinen eigenen Spind hat.

Sogar die Jugend hat hier noch Platz für ihre "Dienstkleidung". Und die Einsatzkräfte müssen im Alarmfall nicht mehr an den schon losfahrenden Fahrzeugen vorbei, sondern betreten den Anbau durch zwei Seiten-Eingänge, wo nur Befugte per Chip Zutritt haben.

Weiteren Stauraum gibt es im Keller. Der war zunächst nicht geplant, wurde dann aber doch gleich mit gebaut. Ansonsten hätte man das Gelände auffüllen müssen, was auch Kosten verursacht hätte.

87 000 Euro übernahm die Stadt, dazu besorgte sie benötigtes Holz, 11 000 Euro steuerten Spender bei, 30 000 Euro die Wehr durch Eigenleistung: Oberbürgermeister Michael Cerny sieht diese Investition in Ammersricht gut angelegt. "Das Ehrenamt musst du stärken. Dort, wo es wegfällt, wird's am Ende teuerer." CSU-Fraktionschef Dieter Mußemann lobte das Projekt als sichtbaren Beweis dafür, wie groß das unentgeltliche Engagement "in unseren Vereinen ist": "Der Stadt kann nichts Besseres passieren, als dass sie 80 000 Euro fördert und dann durch Eigenleistung nochmal 50 Prozent mehr rauskommen."

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