Andreas Gruber legt am Ende seiner Tätigkeit das Büchlein vor
Abschied mit Malbuch

Andreas Gruber mit seinem soeben erschienen Büchlein "Fips Nase präsentiert: Mal- und Rätselspaß im Naturpark Hirschwald". Bild: hfz

Mit einem Geschenk an die Kinder hat der bisherige Geschäftsführer des Naturparks Hirschwald, Andreas Gruber, seiner Wirkungsstätte Adieu gesagt. Er legte zu seinem Abschied ein Mal- und Rätselbuch vor, in dem wichtige Informationen zum Naturpark Hirschwald, der ausschließlich hier beheimateten Fledermausart "Große Hufeisennase" sowie den dort gelegenen Ortschaften zu finden sind.

"Zum Glück sind die Hefte gerade noch rechtzeitig fertig geworden", freute sich Gruber, dessen Arbeitsvertrag zum 10. April auslief und der damit gerade noch rechtzeitig vor seinem Ausscheiden das neue Druckwerk präsentieren konnte. Der Forst- und Holzwirt hatte nicht nur die Idee zu diesem Projekt, sondern fertigte auch die Illustrationen und Texte des Büchleins selbst an. Dieses eröffnet den Kindern der Region die Möglichkeit, auf spielerische Art und Weise ihre Heimat und Natur und vor allem den Naturpark Hirschwald besser kennenzulernen.

Auch für Urlauber geeignet

Daneben ist die Publikation aber auch für all die Kinder geeignet, die mit ihrer Familie in der Region Urlaub machen oder einen Ferienaufenthalt planen und dabei mehr über den Hirschwald und seine Sehenswürdigkeiten erfahren wollen. Das vom Naturpark Hirschwald herausgegebene und vom Bayerischen Ministerium für Umwelt und Gesundheit geförderte Mal- und Rätselbuch liegt sowohl bei der Stadt Amberg - hier unter anderem in der Bürgerinfo im Rathaus und in der Tourist Information - als auch in den Gemeinden des Naturparks aus.
Es soll darüber hinaus an alle Erst- und Zweitklässler in den Schulen der Naturpark-Kommunen ausgegeben werden. Für diesen breiten Einsatz wurde das Heft in einer Auflage von 3000 Stück hergestellt. Erklärtes Ziel von Andreas Gruber war und ist es, Kindern mit dem Büchlein ihre Umwelt näherzubringen - "aber nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern vor allen Dingen, indem sie neugierig gemacht werden und in ihnen die Freude am Lernen geweckt wird", so der scheidende Geschäftsführer.

Deshalb sind sie dazu eingeladen, sich gemeinsam mit "Fips Nase", einer jungen Fledermaus auf die Suche nach einer blaugestreiften Motte zu begeben, die nach Aussage ihres Opas ganz besonders gut schmecken soll. Bei ihren Streifzügen trifft "Fips Nase" auf viele andere Tiere, auf die Besonderheiten des Naturparks und auf interessante Sehenswürdigkeiten in diesem Gebiet, so zum Beispiel auf die Klosterburg in Kastl, auf die Stadtbrille in Amberg und auf das Theuerner Schloss.

Am Schluss ist eine Karte mit dem Gebiet des Naturparks Hirschwald zu finden. Ganz hinten auf der Rückseite ist schließlich auch noch die blaugestreifte Motte abgebildet, die sich, unentdeckt von "Fips Nase", glücklicherweise bester Gesundheit erfreut.
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