Angemerkt AkribischeKleinarbeit

Im Prozess vor der Großen Strafkammer gegen einen Ex-Banker aus Schwandorf und einen Finanzierungsvermittler aus Amberg ist langsam ein Ende abzusehen. Nach zehn Verhandlungstagen ist nächste Woche mit einem Urteil zu rechnen.

Als einer der letzten Zeugen sagte der federführende Hauptkommissar der Kripo Amberg aus, die bei den Ermittlungen die Hauptlast des Verfahrens zu tragen hatte. Das Ergebnis ist in den hinter Vizepräsidentin Roswitha Stöber stehenden über 100 Aktenordnern dokumentiert, die von den Fahndern in akribischer Kleinarbeit mit der Staatsanwaltschaft zusammengetragen wurden.

Vier Jahre, zwischen 2008 und 2012, ermittelte die Polizei ausschließlich in diesem Verfahren. Eine Vielzahl von teueren Gutachten, von weither angereisten Zeugen, nicht zuletzt eine Menge von Durchsuchungen, Beschlagnahmen, Sicherstellungen von zig Aktenordnern, dazu Hunderte Vernehmungen, davon allein über 100 durch die Amberger Kripo, gingen der Hauptverhandlung voraus.

Da den Überblick nicht zu verlieren, war nicht einfach. Das wurde anerkannt, und schließlich gab es Lob der Kammervorsitzenden Roswitha Stöber für die Polizei: "Das war eine Aktenaufbereitung, mit der man sehr gut arbeiten konnte."

Kurz notiert Montag Wahlen beim ERSC

Amberg. (pa) Am Montag um 19.30 Uhr findet in der Eisstadion-Gaststätte die Jahreshauptversammlung des ERSC statt. Auf der Tagesordnung stehen Berichte und Neuwahlen.
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