14.01.2014 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Anja Kraus (25) stellt in der Galerie NJUKAM aus Premiere mit Acryl

Gold und Sterne regnet es herab, im Triptychon über das Sterntalermärchen. Sieht der Betrachter genau hin, entdeckt er unzählige Papierschnipsel mit Noten, die Anja Kraus in ihre Werke eingearbeitet hat. Bild: gf
von Autor GFRProfil

In ihrer ersten Ausstellung präsentiert Künstlerin Anja Kraus 13 ihrer Werke. Zu sehen sind die Exponate noch bis Samstag, 25. Januar, in der Galerie NJUKAM in der Georgenstraße. Galerist Stefan Reuter öffnet die Räume freitags und samstags jeweils von 15 bis 18 Uhr sowie nach Terminvereinbarung.

Die 25-Jährige besuchte die Kunst-Fachoberschule "Lothar-Faber-Schule" in Nürnberg und machte dort auch ihr Abitur. Über einen Mal- und Zeichenkurs an der Volkshochschule, bei dem sie neue Inspirationen sammeln wollte, stieß sie auf ihren Kurator Johann Sturcz. Dieser fördert seither nicht nur ihr Talent, sondern vermittelte ihr auch die Ausstellung bei Stefan Reuther. Kunst sei für sie das Ventil, ihre kindliche Traumwelt, die Fantasien und Emotionen auszuleben, sagte die Künstlerin, die in ihrer Freizeit auch Klavier spielt.

Für ihre Bilder verwendet Anja Kraus Acrylfarben sowie verschiedene Materialien. Unzählige Notenblätter hat sie für ihre Ausstellung zerstückelt und scheinbar wirr durcheinander wieder aufgeklebt. Der Betrachter muss schon genau hinschauen, um im Sammelsurium von Papierschnipseln die Noten erkennen zu können. Eine kunstvoll gestaltete kleine Kiste trägt ihren Lieblingsspruch: "Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können."

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