11.08.2014 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Ankommen auf der Straße Angemerkt

von Redaktion OnetzProfil

Es war nicht nur eine Oldtimer-Rallye, die in Amberg angekommen ist. Es war die Metropolregion Nürnberg selbst, die endlich mal ankam: beim Bürger auf der Straße - im wahrsten Sinn des Wortes. Denn sind wir mal ehrlich, viel zu spüren ist von diesem Zusammenschluss im Alltag der Menschen bisher nicht. Mag schon sein, dass er andere hehre Ziele verfolgt und vor allem eine Marke - oder besser Marketing? - nach außen ist. Dinge, die nicht unbedingt ins tägliche Leben der Bürger hineinspielen. Andererseits schadet es wahrlich nicht, wenn auch sie etwas von dieser Verbindung spüren können und sich nicht vieles davon in oft recht akademischen Zirkeln abspielt.

Die Oldtimer-Rallye "100 Meilen um Nürnberg" war der richtige Ansatz dafür. Sie verband die Menschen aus Nürnberg und Umgebung in ihren tollen Kisten mit den Leuten hier aus der Region, die gerne kamen und staunten. So kann es weitergehen - mit bürgernahen Veranstaltungen. Eben auch in den Randgebieten der Metropolregion und der Provinz, die nicht nur als Kulisse für Oldtimer etwas zu bieten hat. Das dürften die Teilnehmer aus dem Großraum Nürnberg schon gemerkt haben.

Zumindest nutzte Oberbürgermeister Michael Cerny die Gelegenheit, auf örtliche Errungenschaften aufmerksam zu machen, die ins Bild passten: die Firma Grammer als großer Automobilzulieferer zum Beispiel und die Ostbayerische Technische Hochschule, die nicht nur Maschinenbau lehrt, sondern auch mit ihrem studentischen Rennwagen-Team glänzt. So glänzend wie sich die Region verkauft hat, darf sie öfter mal Zielgebiet der Metropolregion sein - nicht nur für Oldtimer.

Im Blickpunkt

Polizei beendet große Schlägerei

Amberg. (ath) Mehrere Streifenbesatzungen beendeten gestern gegen 2.30 Uhr eine Schlägerei am Nabburger Torplatz, in die 10 bis 15 Leute verwickelt gewesen sein sollen. Vorübergehend festnehmen konnten die Beamten einen 38-Jährigen und zwei Frauen aus Amberg, die laut Polizeibericht mitgeprügelt bzw. getreten hatten. Opfer waren wohl zwei 19-jährige US-Soldaten, mit denen der Streit aus ungeklärter Ursache begonnen haben soll. Vier weitere beteiligte Männer flohen mit einem schwarzen Kleinwagen. Die Beamten suchen nach ihnen und nach Zeugen zum ganzen Geschehen, bei dem auch ein gestohlenes Handy eine Rolle gespielt haben soll (Tel. 89 00). Beide GIs wurden leicht verletzt.

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