Anwohner der Rezerstraße sammeln im Wald
Der Müll muss weg

Christa Wolf-Scharl (links) konnte ihre Nachbarn für die private Natursäuberungsaktion am Fuße des Mariahilfbergs begeistern, bei der sie Wald- und Wegränder von wild abgelagertem Müll befreiten. Bild: ads
Unter dem Motto "Plastik und Glas raus aus dem Wald" machten sich sechs Familien aus der Rezerstraße auf Initiative von Christa Wolf-Scharl zu einer privaten Natursäuberungsaktion entlang der umliegenden Wege und Straßen durch die dortigen Waldgebiete am Fuße des Mariahilfbergs auf.

"Wir haben den Müll am Waldrand und auf den Wegen hier satt", sagt Christa Wolf-Scharl. Seit Jahren schon gehöre der Anblick von Müll unter Brücken, in Unterführungen, entlang der Wanderwege auf den Mariahilfberg sowie in den idyllischen Gassen in der Innenstadt zum Altstadtbild. Dass dies am chaotischen Wegwerfverhalten der Amberger Mitbürger liegt, ist für sie klar, ebenso, dass es fast unmöglich ist, diese auf frischer Tat bei ihrer Müllentsorgung zu erwischen. Für Christa Scharl-Wolf ist es unverständlich, dass Amberger ihren Hausmüll in öffentlichen Abfallbehältern entsorgen oder schlimmer noch, wild in der Natur.

Kurzerhand hat sie umweltbewusste Nachbarfamilien aus der Rezerstraße zu einer privaten Natursäuberungsaktion zusammengetrommelt. Zwei große Berge Müll kamen zusammen, die von der Firma Schmidt und Zweck abgeholt wurden. Christa Wolf-Scharl lobt die Unterstützung durch die Stadt, hätte sich aber angesichts der großen Müllmenge ein Fahrzeug gewünscht. Sie betont: "Sicherlich war es für uns auch kein Vergnügen, mehrere Stunden Zeit zu opfern, um den Müll einzusammeln". Doch sie hat es getan.
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