Auch das Gregor-Mendel-Gymnasium hat jetzt einen Defibrillator - Idee der Schüler
Direkter Draht zur Leitstelle

Die Idee kam aus dem Sanitätsteam des GMG. Gekauft werden konnte der Defibrillator aber nur dank der Unterstützung von Sponsoren, bei denen sich Schulleiter Peter Welnhofer (Zweiter von rechts) bedankte. Bild: hfz
Am Gregor-Mendel-Gymnasium ist ein Defibrillator stationiert. Das Gerät wurde mit Geldern aus der Geschäftswelt finanziert. In Anwesenheit der Sponsoren wurde der Lebensretter in der Schule angebracht.

Die Idee hatte das Sanitätsteam des Gymnasiums, das bei Schulleiter Peter Welnhofer schnell offene Ohren fand, da er selbst als Zivildienstleistender und später ehrenamtlich sechs Jahre Rettungssanitäter beim Roten Kreuz in Regensburg war. Dass ein Defibrillator auch bei jungen Menschen an einer Schule sinnvoll ist, zeigt laut Welnhofer exemplarisch der Fall des Profifußballers Fabrice Muamba, der bei einem Spiel in der höchsten englischen Liga mit Herzstillstand zusammenbrach. Ein Defibrillator rettete ihm das Leben.

Seitdem rüstet der englische Fußballverband alle Vereine mit Defibrillatoren aus. Das moderne Gerät am GMG ist darüber hinaus so programmiert, dass automatisch eine Telefonverbindung zur Rettungsleitstelle hergestellt wird. So ist schnelle und professionelle Hilfe gewährleistet.

Das Sanitätsteam des GMG und die Lehrer wurden mittlerweile in der Bedienung des ansonsten selbsterklärenden Defibrillators unterwiesen. Zukünftig wird eine Tafel an der Raigeringer Straße auch Passanten auf das Gerät hinweisen.
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