Azubis nicht still

Die von der IG Metall in der laufenden Tarifrunde erhobene Forderung nach 5,5 Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten ist für die Auszubildenden an eine Anhebung ihrer Vergütung um pauschal 60 Euro gebunden.

Wenn sie sich nun anhören müssten, "eh' schon genug zu kriegen", dann weise er diese Position strikt zurück, wandte sich bei dem Warnstreik bei Grammer der Jugendbeauftragte der IG Metall, Granit Sejdiu, an die Belegschaft und Auszubildenden.

Hier gehe es um nicht weniger als die Zukunft der jungen Facharbeiter, aber auch des Betriebs, nahm der junge Gewerkschafter kein Blatt vor den Mund. "Erpressen könnt ihr andere, aber nicht uns", appellierte er selbstbewusst an die Arbeitgeberseite, die gerne die Notwendigkeit qualifizierten Nachwuchses betone. (zm)
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