Bayernliga biegt auf die Zielgerade ein - FC Amberg hat ASV Neumarkt zu Gast
Kleinrinderfeld erster Absteiger

Minimal war die Torausbeute des FC Amberg beim TSV Kleinrinderfeld, maximal der Punkteertrag. Der 1:0-Sieg im Nachholspiel am Dienstagabend brachte die Elf von Trainer Bernd Scheibel bis auf einen Zähler an den TSV Großbardorf heran, der noch dazu ein Spiel mehr ausgetragen hat. Vor dem 31. Spieltag der Fußball-Bayernliga Nord haben die Amberger somit noch alle Möglichkeiten, den Qualifikationsrang in Richtung Regionalliga zu erreichen.

Fünf Spiele noch für Amberg, das vorletzte daheim beschert am Samstag (16 Uhr) den Oberpfalzrivalen ASV Neumarkt als Gegner (Hinspiel 3:1 für den FC). Für beide gilt, dass sie gewinnen müssen. Der FC Amberg darf sich nach 2:1 gegen Sand und 1:0 in Kleinrinderfeld jetzt keine Niederlage im eigenen Stadion leisten, da scheint er im Vergleich zu den Auswärtsspielen seine Schwäche zu haben. Und Neumarkt hat nach dem 1:3 gegen Selbitz keinen Spielraum mehr. Er ist nur mehr zwei Zähler von Relegationsrang entfernt, mittlerweile punktgleich (30) mit Selbitz.

Ammerthal ohne Druck

Die DJK Ammerthal hat nach dem Glanztag gegen Schweinfurt ausgesorgt, der zehnte Saisonsieg war wie ein Befreiungsschlag, mit 41 Punkten kann nichts mehr passieren. So gesehen lässt es sich locker auftreten bei Spitzenreiter Jahn Forchheim, der im Hinspiel mit 3:1 gewann. Der 31. Spieltag wird heute Abend eingeläutet mit der Partie der SpVgg Bayreuth und dem FC Sand, wobei für die Bayreuther die Saison ohnehin gelaufen ist. Beim 3:1 in Erlangen-Bruck verlor die SpVgg ihren Stürmer Francis Kioyo (13 Tore) per Roter Karte (insgesamt 36 in der laufenden Saison). Mit dem Ausgang des Titelrennens haben die "Altstädter" schon geraume Zeit nichts mehr zu tun, die Heimarbeit gegen den FC Sand ist eine Formalie, denn den Würzburger FV kann Bayreuth vom fünften Rang nicht mehr verdrängen. Forchheim kann Meister werden, steigt aber nicht auf, Schweinfurt kann noch Meister und Aufsteiger werden. Dazu erforderlich ist ein Sieg gegen den Rangzehnten Alemannia Haibach, der sich gegen den FC Sand eine peinliche 1:3-Niederlage einhandelte. Diese Möglichkeit zum 21. Saisonsieg wird sich der FC Schweinfurt 05 nicht nehmen lassen. Die "Schnüdel" spielen noch gegen Haibach, Aubstadt, Memmelsdorf, Hollfeld und Selbitz, da ist der Titel vorprogrammiert. Jahn Forchheim tritt noch gegen Ammerthal, Haibach, Aubstadt und Hollfeld an.

FC Trogen zittert

Am Tabellenende ist für den TSV Kleinrinderfeld das Bayernligajahr bald vorbei, in vier Spielen ist der Abstieg nicht mehr zu verhindern, wohl aber für den kommenden Gegner Erlangen-Bruck, der sich mit seinem zehnten Sieg den Abstand nach hinten vergrößern kann. Der FC Trogen erwartet daheim den Würzburger FV, der mit seinen 76 Toren den besten Angriff stellt und dennoch nur einen aussichtslosen fünften Platz einnimmt. Nur mehr Sieg kann dem FC Trogen ein bisschen weiter helfen.

Kleinrinderfeld ist erster Absteiger, Trogen wohl der zweite. Gesucht wird noch ein dritter. Hollfeld ist aufgrund seiner Auswärtsschwäche (zwei Siege) der nächste Anwärter. Beim SV Memmelsdorf droht eine weitere Niederlage. Don Bosco Bamberg muss daheim gegen den Rangsiebten aus Aubstadt gewinnen, für Selbitz hat sich die Aufholjagd dann gelohnt, wenn jetzt in Großbardorf gepunktet werden sollte. Das allerdings wird schwer, denn die "Gallier" benötigen im Rennen gegen den FC Amberg um den Qualifikationsrang ebenfalls jeden Zähler.
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