Bayernliga Nord: FC Amberg holt Dienstag beim Fast-Absteiger nach - Spiel in der Hinrunde ...
Dritter Anlauf Richtung Kleinrinderfeld

Wenn es stimmt, dass aller guten Dinge drei sind, dann sollte am Dienstag für den FC Amberg in seinem 14. Auswärtsspiel der Bayernliga Nord auch nichts schiefgehen. Das letzte Spiel der Vorrunde am 28. Oktober ließ der TSV Kleinrinderfeld ausfallen, ob's seinerzeit wirklich am Wetter lag, sei dahin gestellt.

Die zweite Begegnung am 2. Dezember, die ist auch ausgefallen, jetzt aber gibt es für Kleinrinderfeld kein Entrinnen mehr: Am Dienstag, 18.30 Uhr, holt der FC Amberg das letzte Spiel der Hinrunde nach, in gut drei Wochen sehen sie sich dann zum Rückspiel in Amberg (25. Mai) wieder. Es ist dann der letzte Spieltag der Saison 2012/13.

Da wird die Bayernliga auch die Unterfranken zum letzten Mal sehen, denn dass der "größte Erfolg der Vereinsgeschichte", wie das immer so treffend heißt, dann nicht zu Ende ist, daran glauben nicht einmal die Superoptimisten.

Der FC Amberg reist als die drittbeste Auswärtsmannschaft der Liga an, der TSV Kleinrinderfeld ist mit nur 11 Heimpunkten die schwächste im 18er Feld - da darf einer Mannschaft nichts passieren, die in der Qualifikationsrunde in die Regionalliga vertreten sein will. Dass es nicht so einfach ist, das erfuhren die Amberger am Samstag beim heftig Widerstand leistenden FC Sand, dessen Trainer einen "Sonntagsschuss" und einen "unberechtigten Freistoß" für Amberg als Grund für die 1:2-Niederlage sah. Was die Tore betrifft - ansonsten hat der FC Amberg klar dominiert, zu monieren ist lediglich die ungenügende Chancenverwertung, die den Gastgeber nochmals ins Spiel brachte.
So bilanzierte Interims-Trainer Bernd Scheibel in Sand: "Nach der Pause wussten wir, dass uns die Sander nochmals in Bedrängnis bringen werden." Der Ausgleich brachte Amberg vorübergehend unter Druck: "Nach dem Ausgleich hatten wir Glück, dass die Heimelf nicht in Führung ging, das glückliche Freistoßtor zum 1:2 mussten wir uns hart erarbeiten", befand er nach dem Spiel in Sand.

So weit sollte es in Kleinrinderfeld gar nicht mehr kommen, von Anfang an gilt es reinen Tisch zu machen im Landkreis Würzburg. Dort hat man es nochmal mit einem neuen Torhüter (Timo Katzenberger) versucht, nachdem die etatmäßigen alle verletzt sind. Aber die Erfahrung des 37-Jährigen reichte auch nicht. Geholfen hat's dem Auf- und Wiederabsteiger nicht, im Derby gegen den Würzburger FV hat der Schlussmann sechs Tore (6:2) kassiert. "Wir haben uns viel vorgenommen, aber zweimal ganz schnelle Tore kassiert - nach dem 0:3 war die Sache gelaufen," bilanzierte Trainer Mahler bitter. Fünf Spiele hat der TSV Kleinrinderfeld noch vor sich, davon zwei gegen den FC Amberg, da gibt's realistisch keine Chancen auf den Klassenerhalt.
Bemerkenswert beim Schlusslicht ist eigentlich nur: Mit Peter Endres (28) stellt Kleinrinderfeld den fünftbesten Schützen der Liga, besser noch als Benjamin Werner (12) oder Sebastian Müller (12). Und schließlich ist der TSV Kleinrinderfeld doch noch ganz oben zu finden: Fünf Rote Karten sind "spitze" in der Sünderkartei, obwohl der FC Amberg da fast mithalten (4) kann. Es gilt nur eins für den FC Amberg, er muss der gewinnen, alles andere wäre ein Reinfall, denn Konkurrent TSV Großbardorf lässt auch nicht locker.

FC Amberg: Götz, Götzl, Gorgiev, Möller, Wiechers, Meyer, Plänitz, Lieder, Müller, Graml, Werner, Backens, Laurer, Yumak, Ivkovic, Lombardi, Stöckl, Birner (Tor).
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