14.08.2014 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Bergwacht-Bereitschaft simuliert Einsatzfall Beherzt zupacken

Das Übungsszenario sah einen schwer gestürzten Mountainbiker vor, der zur weiteren medizinischen Versorgung aus unwegsamen Gelände geborgen werden musste. Bild: bas
von Autor BASProfil

Es ist schließlich ihr Fest, und so nutzte die Amberger Bergwacht in Freudenberg das Wochenende, um sich mit einer Einsatzübung dem Publikum vorzustellen. Bereitschaftsleiter Hubert Sperber verwies im Vorfeld auf die seit der Gründung 1933 verankerte Aufgabenstellung der Hilfe von Menschen, die beim Klettern, Ski- sowie Schlittenfahren, Wandern oder gar bei Waldarbeiten in Not geraten sind.

Die Bergwacht sei darüber hinaus nicht nur für die Bergung von Verletzten aus unwegsamem und alpinem Gelände zuständig, sondern engagiere sich ebenso im Naturschutz, bei der Wetterkunde und auch Höhlenrettungen.

Aktuell bestehe die Amberger Bereitschaft aus 57 Mitgliedern, die sich in 14 inaktive sowie 25 aktive Einsatzkräfte und 18 Anwärter aufgliedern lassen. Besonders stolz seien alle auf ihre 24-köpfige Jugendgruppe. "Da sind wir bayernweit spitze", betonte Sperber.

Danach zeigten Bereitschaftsmitglieder eine Einsatzübung zu lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Das Szenario sah einen schwer gestürzten Mountainbiker mit stark blutenden Wunden und einem Unterarmbruch sowie eventuellen Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung vor. Deshalb war der Abtransport auf einer Vakuummatratze nötig. Abschließend legte der Bereitschaftsleiter dar, dass Ausbildung, Unterhalt und Anschaffung von Rettungsgeräten mit hohen Kosten verbunden sei. Öffentliche Mittel würden nur für das Notwendigste ausreichen, "deshalb ist die Bergwacht auf den Erlös aus dem Hüttenfest angewiesen."

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