Betriebshof mit Millionen-Minus
Stadtnotizen

Amberg. (tk) Die Abwasserbeseitigung war für die Stadt im vergangenen Jahr ein Draufzahlgeschäft. Im Hauptausschuss sagte Kämmerer Franz Mertel am Donnerstag, dass ein Minus von rund 820 300 Euro aufgelaufen ist. Der Verlust werde durch die Sonderrücklagen aufgefangen, die nun auf 2,3 Millionen Euro sinken. Ähnlich verhält es sich mit der Abfallbeseitigung. Hier ergab sich im Vorjahr ein Fehlbetrag von 154 700 Euro. Auch in diesem Fall muss die Rücklage herhalten, die nach dem Ausgleich noch 645 000 Euro beinhaltet.

Auf der hohen Kante liegendes Geld muss auch bei der Straßenreinigung das entstandene Defizit ausgleichen. In der Endabrechnung fehlten 30 890 Euro. In der Rücklage befinden sich jetzt noch 43 100 Euro. Auch auf den Friedhöfen gibt es kein Plus. Im Bestattungswesen überstiegen die Ausgaben die Einnahmen um 20 900 Euro. Da es keine Rücklagen gibt, wurde der Verlust ins neue Jahr übernommen.

Das Budget des Betriebshofs weise eine Unterdeckung von fast einer Million Euro auf. Doch das, so Mertel, sei einkalkuliert gewesen. Die Abweichung vom Plan zum Ist-Ergebnis betrage lediglich gut 10 000 Euro. Auch auf den Bürgerhilfsfonds kam der Leiter des Finanzreferats zu sprechen. Spendeneinnahmen von 49 800 Euro standen Ausgaben von fast 14 700 Euro gegenüber. Die Differenz sei den Rücklagen zugeführt worden. Das Gremium hatte gegen die Bilanzen keine Einwände.
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