24.02.2010 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Bienenzüchter fahnden nach ihrem ersten Protokollbuch Verein sucht Quellen

von Redaktion OnetzProfil

Nicht nur die Zukunft, auch die Vergangenheit ist für die Geschichte eines Vereins von Bedeutung. Der Bienenzuchtverein Amberg ist auf der Suche nach seiner Quelle: Er wurde 1881 ins Leben gerufen - seine Vereinsgeschichte ist allerdings nur bis 1903 zurück lückenlos dokumentiert. Deshalb versuchen die Bienenzüchter jetzt, das fehlende erste Protokollbuch ausfindig zu machen.

Bienenhalter wird Züchter

Wer waren die 20 Gründungsmitglieder, die einst diesen Verein ins Leben gerufen haben? Wie entwickelte sich die Imkerei im Amberger Raum? Sie soll in ihrer Anfangszeit in erster Linie dem Waldbienenfang und der Waldbienenpflege gegolten haben. Wirtschaftlich und rentabel zu imkern, war in dieser Zeit noch kein Thema. Über die Jahrzehnte wurde dann aus dem Bienenhalter ein Bienenzüchter. Das war nur mit Hilfe der Gemeinschaft, im Verein, möglich. Auch die Änderungen des Vereinsnamens von Bienenzuchtverein Amberg Stadt, Ortsgruppe Amberg im Reichsnährstand des Deutschen Imkerbunds, zur heutigen Bezeichnung ist Zeugnis eines lebhaften Wandel in der Geschichte des Vereins.
Wer dazu beitragen kann, die Chronik zu vervollständigen, wird gebeten, sich per Mail mit Vorsitzendem Johann Müllner (johann.muellner[at]vr-web[dot]de) in Verbindung zu setzen. Gesucht werden Schriftstücke, Bilder und alles andere, was den Verein betrifft.

Offener Bienenkorb

Wer die heutige Imkerei kennenlernen will, kann sich zum Neuimkerkurs anmelden oder am 13. Mai zum "Tag des offenen Bienenkorb" am Bienenhof nach Aschach kommen.

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