Biobauer Ernst Weber bei Christen im Beruf
Mit Gott auf Acker

Biobauer Ernst Weber. Bild: gf
"Bauer ist der schönste Beruf - er hat jeden Tag mit der Schöpfung zu tun und ist auf Gottes Hilfe mehr angewiesen als einer in einem anderen Beruf." So äußerte sich der Biobauer Ernst Weber bei seinem Vortragsabend bei den "Christen im Beruf" im Drahthammer Schlößl. "Wenn Gott es nicht mehr regnen lassen würde, wären auch die Regale bei Aldi leer", meinte der Redner.

So einfach verlief aber Webers Leben auf dem Bauernhof in einem kleinen Dorf in der Nähe von Crailsheim nicht. Mit noch sechs Geschwistern aufgewachsen, erlebte er schon als Kind Gottes Bewahrung bei drei schweren Unfällen. Als ältester Sohn war es selbstverständlich, den elterlichen Hof mit Kühen, Schweinen und Ackerbau zu übernehmen und eine landwirtschaftliche Lehre zu durchlaufen. Weil sein strenger Vater ihn davon abhielt, auch den landwirtschaftlichen Meister zu machen, begann Weber eine Fortbildung in einer biologischen Schule in seiner Nähe.

Hier merkte er erst nach langer Zeit, dass ihm dort eine biologisch dynamische Anbaumethode gelehrt wurde, die eigentlich mit seiner christlichen Grundauffassung nicht übereinstimmte. Erst als Weber sich nach 15 Jahren erfolglosen Arbeitens von dieser Methode trennte, ging es mit seiner Landwirtschaft aufwärts. "Dies war für mich eine richtige Befreiung und ein Antrieb, nach biblischer Lehre neu zu beginnen", sagte er. Bei der Schädlings- und Unkrautbekämpfung sowie bei ungünstigen Witterungsverhältnissen nahm er Zuflucht zum Gebet.
Weber berichtete von sichtbaren erstaunlichen Gebetserhörungen auf seinen Biofeldern bei Trockenheit oder Kartoffelkäfer- und Unkraut-Befall im Vergleich zu benachbarten Feldern. Sogar bei der Suche nach einer geeigneten Frau verspürte er Gottes Hilfe. Als tüchtige Bäuerin leitet sie den hofeigenen Bioladen. Auch seine inzwischen erwachsenen drei Kinder sehen das fruchtbare Wirken am Hof.
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