30.08.2014 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Breitband-Lücke von 20 Prozent noch schließen Gar nicht so schlecht

von Redaktion OnetzProfil

(zm) Dieses Image wäre nicht schlecht, dachte der Ferienausschuss am Donnerstag laut nach: als Sitz des Breitbandzentrums im Freistaat mit einer 100-prozentigen Abdeckung mit dem sogenannten schnellen Internet aufwarten zu können. Laut der geltenden Definition müsste das Netz dann eine Datenübertragungsrate von mindestens 30 Megabits pro Sekunde (Mbit/s) für jeden Nutzer sicherstellen.

Nach einer entsprechenden Erhebung der Amberger Gewerbebau im Auftrag des Stadtrates, sieht es damit gar nicht so schlecht aus. Diesen Sachstandsbericht erstattete Karlheinz Brandelik als Geschäftsführer des kommunalen Tochterunternehmens. Demnach sind rund 80 Prozent des Stadtgebiets gemäß dieser Definition ausreichend abgedeckt. Diese gut klingende Feststellung hat jedoch den Pferdefuß, dass beispielsweise ausgerechnet auch das Industriegebiet-Nord in die fehlenden 20 Prozent hineinfällt.

Deshalb steht für den Ferienausschuss außer Frage, sich dem Förderprogramm zum weiteren Breitbandausbau anzuschließen. Brandelik nannte in diesem Zusammenhang zwei bedeutsame Zahlen als Eckpunkte: 1,5 Millionen Euro dürften nötig sein, um die noch bestehenden Lücken zu schließen, maximal sei ein Förderbetrag von 590 000 Euro in Aussicht gestellt.

Im Detail könnten sich diese Größenordnungen noch eher geringfügig verschieben, heißt es in dem Bericht. Und wenn alles gut läuft, so Brandelik, könnten 2017 die 100 Prozent geschafft sein. Das will sich der Ferienausschuss nicht entgehen lassen, der Beschluss fiel einstimmig.

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