Brigitte Netta verlässt Kindergarten St. Michael - Neue Aufgabe bei Siemens und der HAW
Abschied nach 30 schönen Jahren

Ihr gesamtes bisheriges Berufsleben verbrachte Brigitte Netta im Kindergarten St. Michael - 30 Jahre lang als dessen Leiterin. Nun stellt sie sich einer neuen beruflichen Herausforderung und wird Leiterin der Kindertagesstätten von Siemens und der HAW. Mit einem Empfang verabschiedeten Pfarrei,Kirchenstiftung, die ehemaligen Kolleginnen und die Elternvertretung die langjährige Kindergartenleiterin.

Pfarrer Hermann Berger erinnerte daran, dass 1970/71 der Kindergarten St. Michael für 100 Kinder konzipiert worden sei. 1982 habe Brigitte Netta als Erzieherin angefangen, zwei Jahre später bereits habe sie die Leitung des Kindergartens übernommen. Ein Jahr darauf die "offene" Arbeit eingeführt und dafür gesorgt, dass die Gruppenräume in Theaterwerkstatt, Bauzimmer, Lernwerkstatt und Atelier umbenannt wurden.

Eine ganze Generation

Ab 1999 seien Schüler nach dem Unterricht betreut worden und vor drei Jahren sei die Kinderkrippe gebaut worden. 30 Jahre, das bedeute eine ganze Generation, so der Stadtpfarrer. Viele, die Brigitte Netta als Kleinkinder anvertraut gewesen seien, hätten später dann ihre eigenen Kinder in den Kindergarten St. Michel gebracht. Ausdrücklich betonte der Geistliche, dass für Brigitte Netta grundsätzlich das Kindeswohl oberste Priorität hatte. Ein besonderes Augenmerk habe sie auf Kinder gerichtet, die aus schwierigen Verhältnissen oder Migrantenfamilien kommen.
Nicht unerwähnt solle bleiben, so Hermann Berger, dass der Kindergarten St. Michael in Amberg als "Vorzeigekindergarten" gegolten und dafür viele Auszeichnungen erhalten habe. Mit einer Glasskulptur aus der Evelynhütte bedankte sich Berger im Namen der Kirchenstiftung bei Brigitte Netta und wünschte eine gute Hand für ihre Tätigkeit in den Kindertagesstätten "SIEKIDS" und an der HAW.

Kein großes Aufsehen

Kein großes Aufsehen solle um sie gemacht werden, sagte Brigitte Netta, sie habe im Kindergarten St. Michael viel Glück gehabt, auf engagierte Mitarbeiterinnen und Eltern zu stoßen, die der von ihr angestrebten Teamarbeit offen gegenüberstanden. Erzieherin in einem Kindergarten sei seit ihrem sechsten Lebensjahr immer der Traumberuf gewesen. Der Kindergarten sei immer eine Baustelle gewesen, aber habe sich dadurch immer weiter entwickelt. Sie sei stolz darauf, dass es ihr gelungen sei, stets die Eltern in ihre Arbeit einzubinden. Abschließend galt Brigitte Nettas Dank allen Kindern, von denen sie sich noch verabschieden will, dann den Kolleginnen und Eltern, dem Kindergartenträger. Mit Gstanzln verabschiedeten sich die Erzieherinnen und im Namen der Elternvertretung bedankte sich Annette Rosenboem bei Brigitte Netta.
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