Chance zur Entspannung vertan
Blickpunkt

Amberg. (zm) In einer Pressekonferenz im Vorfeld der Delegiertenkonferenz hatten die Tarifkoordinatin Sibylle Wankel und Erster Bevollmächtigter Horst Ott ihre später vor dem Plenum dargelegte Positionen detailliert untermauert. Beide unterstrichen die Bereitschaft, auch eine deutlich härtere Gangart in der laufenden Tarifauseinandersetzung einzuschlagen.

"Wir sind vorbereitet auf Warnstreiks und eine Urabstimmung", kündigte Ott an, bedauerte aber ausdrücklich, unter Umständen zu diesen gewerkschaftlichen Druckmitteln greifen zu müssen. "Es wäre ein Zeichen der Wertschätzung der Arbeitnehmer gewesen", sich das Ritual eines Tarifstreits zu ersparen, zeigte sich Ott offen enttäuscht. "Ich bin da stinksauer."

Ähnlich sieht es Wankel, die andeutete, gewerkschaftsintern sogar einige Kritik angesichts der aus der Sicht vieler Mitglieder offenbar etwas moderaten 5,5-Prozent-Forderung habe einstecken müssen. Ganz so düster wie Ott schätzte sie die Lage aber nicht ein. Die bisherige Verhandlungsatmosphäre sei bisher "relativ gemütlich und gelassen" gewesen. Sie befürchte jedoch, dass diese Phase vorbei sei.

Tipps und Termine Entgegen dem Uhrzeigersinn

Amberg.Nachdem die Asphaltierungsarbeiten für die provisorische Umfahrung an der Hockermühlstraße fertiggestellt sind, wird ein großer Kreisverkehr entgegen dem Uhrzeigersinn um das JVA-Gelände geschaffen. Die Umleitung für diese Bauphase wird heute eingerichtet und bleibt mindestens fünf Monate bestehen. Der Verkehr wird durch eine Einbahnverkehrsregelung über die Köferinger Straße über den Liebengrabenweg und die Georg-Hilbenz-Straße in die Werner-von-Siemens-Straße zurück zur Hockermühlstraße mit entsprechender Beschilderung umgeleitet. Wegen der Verkehrsführung ist im Umfeld mit Behinderungen zu rechnen. Die Anlieger und Kraftfahrer werden um erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich gebeten.

"Löcher gesucht!" fürs Luftmuseum

Amberg.Die Luftlehrerinnen Christine Lottner, Michaela Peter und Dorothe Pfeiffer widmen sich in der nächsten Sonderausstellung im Luftmuseum ab dem 15. Juni dem Phänomen "das Loch". In Vorbereitung darauf entdecken sie plötzlich überall Löcher und sind zu eifrigen Lochsammlerinnen geworden.
Zusammen mir den "jungen Luftwerklern" macht sich Michaela Peter am Samstag auf in die Altstadt, um dort möglichst viele Löcher aufzuspüren. Ausgerüstet mit einer Kamera und natürlich dem nötigen Spürsinn, werden alle auffindbaren Löcher fotografisch festgehalten. Die schönsten davon kommen in die Sonderausstellung und alle Mitsucher bekommen ein kleines Büchlein als Andenken an diese Suche. Das Luftwerken am Samstag dauert von 11 bis 13 Uhr und ist gedacht für Kinder ab sechs Jahre. Der Teilnahmebetrag kostet zwei Euro. Es können maximal zehn Kinder mitmachen. Gerne kann auch die eigene Kamera mitgebracht werden, aber es wird keine Haftung dafür übernommen. Anmeldung im Luftmuseum (Telefon 42 08 83) oder bei Michaela Peter (Telefon 01 79/9 62 80 89).
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