CSU-Ortsverband besichtigt Baugebiete - Riesiger Kinderspielplatz geplant
4000 Quadratmeter zum Toben

Ein großer Hochseilgarten mit Dreieck-Pyramidentürmen, Rutschbahn und verschiedenen Anbauteilen zum Klettern und Balancieren wird eine der Attraktionen am neuen Spielplatz an der Kennedystraße werden. Bernhard Frank (links) vom Sachgebiet Grün erläuterte bei einem Termin des CSU-Ortsverbands Sebastian seine Planungen, die bei CSU-Fraktionschef Dieter Mußemann (rechts) Begeisterung auslöste. Bild: Uschald

Eine deutliche Aufwertung für Familien mit Kindern erfahren Sebastianviertel, D-Programm und Gailoh durch den Bau eines großflächigen Bolzplatzes mit Jugendtreffpunkt auf dem Sportgelände der ehemaligen US-Kaserne und eines Kinderspielplatzes an der Kennedystraße im Bereich des ehemaligen Bolzplatzes.

Wie sich Mitglieder und Gäste des CSU-Ortsverbandes am Mittwoch bei einer Ortsbegehung mit OB Michael Cerny, Ortsvorsitzender Birgit Wittmann und einigen Stadträten weiter informieren ließen, geht auch der Bau neuer Kreisel beim Bundeswehrkrankenhaus und beim Neubaugebiet "Südliche Kennedystraße" zügig voran. Die Erschließung des neuen Baugebiets ist nahezu abgeschlossen.

Großer Hochseilgarten

Bernhard Frank vom Sachgebiet Grün im Referat für Stadtentwicklung und Bauen begeisterte CSU-Mitglieder und interessierte Anwohner mit den von ihm entwickelten Plänen für den neuen Spielplatz an der Kennedystraße. Räumlich etwas voneinander getrennt, soll die Anlage sowohl Kleinkindern als auch größeren Buben und Mädchen ein bislang einmaliges Freizeitangebot bieten. Ehe Frank an die Planungen ging, so war zu hören, lotete er im Mai zunächst einmal Wünsche und Vorstellungen der großen und kleinen Anwohner hinsichtlich Gestaltung und Auswahl der neuen Spielplatzgeräte bei einem Ortstermin aus. Auf dieser Basis wird der wohl attraktivste Spielplatz in der Stadt auf einer Fläche von fast 4000 Quadratmeter entstehen. Im Haushalt sind dafür 150 000 Euro eingestellt. Eine der Attraktionen wird nicht nur eine Doppelseilbahn mit Startpodest, sondern auch ein großer Hochseilgarten sein.

Beim Neubaugebiet "Südliche Kennedystraße" bot sich für Bernhard Frank die Erschließung des brachliegenden Sportgeländes der ehemaligen US-Kaserne als Ersatz für den aufgelassenen Bolzplatz an der Kennedystraße an. Auf der über 12 000 Quadratmeter großen parkähnlichen Anlage entstehen zunächst zwei Bolzplätze, die mit einer Einzäunung voneinander getrennt werden. Für die Jugendlichen sieht Frank auch einen Pavillon als Treffpunkt vor. Damit folgt Frank den beim Jugendgipfel 2012 vorgebrachten Anregungen. Zum angrenzenden Wohngebiet hin lässt die Stadt einen hohen Ballfangzaun errichten. Der bereits vorhandene hohe Erdwall sollte für ausreichenden Lärmschutz sorgen. Angedacht, als zweiten Schritt, hat Frank auch einen Sandvolleyballplatz.

Nicht nur wegen des großen Einzugsbereichs dieser Freizeiteinrichtung wird das Areal mit Spazierwegen erschlossen, zur optimalen Anbindung an die Wohngebiete am Haager Weg, an das Neubaugebiet und an das Wohngebiet mit Spielplatz an der Sophie-Scholl-Straße. Damit will die Stadt den parkähnlichen Charakter unterstreichen.

Cerny zufolge wird die Stadt auch an der Köferinger Straße bergaufwärts einen geschützten Radweg bauen. Allerdings reichten die veranschlagten Kosten für die Strecke von der Tankstelle bis zum neuen Kreisverkehr (siehe Infokasten) von 500 000 Euro nicht für einen Lückenschluss zum Radweg des Landkreises bei Köfering aus. Dieser sei aber langfristig geplant, sagte Cerny.

Zwei Millionen Euro

Dass auch der Citybus den neuen Kreisverkehr am Ende der Kennedystraße ohne Schwierigkeiten befahren kann, das zeigte sich, als die Gruppe diese Baustelle besichtigte. Rund zwei Millionen Euro kostet laut Hartmann dieser Bauabschnitt zur Erschließung des neuen Baugebiets "Südliche Kennedystraße", die schon weit vorangekommen ist. "Auf Vorschlag des Wasserwirtschaftsamts sieht die Planung auch eine Oberflächenversickerung für Niederschlagswasser vor, die mit der Kanalentwässerung kombiniert wird", berichtete Hartmann. Wie attraktiv dieses Siedlungsgebiet ist, unterstrich Dieter Mußemann mit dem Hinweis, dass fast alle 37 Bauplätze verbrieft sind. Die Zuwegung zu diesem Baugebiet, das ist allerdings noch Zukunftsmusik, soll einmal bis zur Gailoher Hauptstraße weitergebaut und dort mit einem weiteren Kreisverkehr angebunden werden.
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